V 1.1
Anwendungen und Software-Module Breisgau, Herbst 2003
Sehr geehrter Kunde,
vielen Dank für Ihr Vertrauen in unseren Bravo 7. Wir hoffen, dass das Gerät
Ihnen hilft die elektronischen Kommunikationsaufgaben Ihres Betriebes nach Ihren
Wünschen zu regeln.
Die vor Ihnen liegende Dokumentation ist eine Ergänzung zum umfangreichen
Administrationshandbuch, welches ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist.
Wir wollen Ihnen hier die Benutzung der einzelnen Dienste auch aus Usersicht
erklären. Generell unterscheiden wir für Benutzer „unsichtbare“ Serverdienste
von für Benutzer „sichtbaren“ Services. Zur Zeit (Q4/2003) sind dies:
1. Integrierte Software Module
a. Squirrel Webmail, Kalender, www.squirrel.org
b. Mail-Server, Client-Installation
c. Browser und DNS-Konfiguration
d. Abgleich mit dem Zeit-Server
e. Statistikmodul Stats4BravoII
f. Statistikmodul AWStats, www.awstats.org
g. Web-Filter DansGuardian, dansguardian.org
2. 3rd Party kostenpflichtige Software Module
a. exchange4linux Outlook Groupware Funktionen
b. H&BEDV Antivirus Mail / File / Web
c. Trendmicro InterScan VirusWall
d. Cobion OrangeBoxWeb Content Filter
e. Interlink Networks Wi-Fi WLAN Security Secure.XS
f. Cypheus Outlook Fax-Client
g. SSH Sentinel VPN-Client
3. Unsupported Feature Module (als kostenlose Beigabe mitgeliefert ohne
Gewährleistungs- oder Supportanspruch)
a. Hylafax Fax Client (WHFC)
b. SMS-Server
c. Jabber Instant Messaging Server
d. Nagios Network Monitoring / Alerting
In der Natur der Sache liegt es, dass die unterschiedlichen angebotenen und
enthaltenen Module jeweils eigene Benutzerschnittstellen haben. Daher bitten wir
um Verständnis, dass das Layout dieser Dokumentationssammlung nicht durchgängig
in einem Stil möglich ist. Wir bitten Sie ferner bei Unstimmigkeiten vor
Hinzunahme des Supportes die jeweils aktuellen Dokumente auf den entsprechenden
Herstellerseiten abzurufen. Die Links sind oben erwähnt.
Falls Sie Hilfe benötigen kontaktieren Sie bitte Ihren Händler oder senden Sie
eine E-Mail mit allen notwendigen Daten aus der Registration an
support.solutions@pyramid.de.
Viele Grüße und nochmals viel Erfolg
Ihr Pyramid Team
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Inhalt
1.0 Die User Page 13
1.1 Voraussetzungen 13
1.2 Die User Page aufrufen 14
1.3 Der Web-Mailer 17
1.3.1 Umstellung der Sprache 18
1.3.2 Verwalten der E-Mails 20
1.3.3 Abwesenheitsnotiz 22
1.4 Passwort ändern 25
2.0 Lokale Rechner einrichten 27
2.1 Einrichtung der Netzwerkeigenschaften des Clients 27
2.2 Einrichtung des Mail-Clients 30
2.2.1 Verbindung zum Mail-Server 30
2.2.2 Adressbuch von Bravo 7 verwenden 34
2.3 Einstellung des Web-Proxy 37
2.3 Die Nutzung von Fax und SMS 38
2.3.1 Fax und SMS per Mail 38
2.3.2 Cypheus 40
2.3.2.1 Konfiguration Bravo 7 41
2.3.2.2 Konfiguration von Cypheus 44
2.3.2.3 Installation der Registrierungsschlüssel in der Datenbank 46
2.3.3 WHFC 48
2.4 Zeitabgleich mit dem Zeit-Server 52
2.4.1 Installation NTPTime 53
2.4.2 Einstellungen 54
2.5 Benutzung des ISDN-Monitors 56
111
3.0 Auswertungen und Statistiken 59
3.1 Stats4Bravo 7 59
3.1.1 Installation 60
3.1.1.1 Vorbereitung Ihres Bravo 7 Servers 61
3.1.1.2 Installation von Stats4Bravo 7 63
3.1.2 Die Programmteile im Detail 64
3.1.2.1 Einstellungen 64
3.1.2.2 Nutzerverwaltung 67
3.1.2.3 Datenanalyse und -export 72
3.1.2.4 Über Stats4Bravo 7 76
3.2 Graphische Auswertungen von Logfiles 77
3.2.1 Auswertung des E-Mail-Verkehrs 78
3.2.2 Auswertung der Web-Anfragen in das Internet 80
3.2.3 Auswertung der Zugriffe auf den Webserver 82
3.2.4 Auswertung der Zugriffe auf den FTP-Server 84
4.0 Groupware mit Bravo 7 87
4.1 Installation und Einrichtung von exchange4linux 88
4.1.1 Installation von exchange4linux auf Bravo 7 89
4.1.2 Konfiguration von exchange4linux auf Bravo 7 91
4.1.2.1 Aktivieren von exchange4linux mittels Lizenzschlüssel 92
4.1.2.2 Anlegen von Benutzern und Gruppen für exchange4linux 94
4.1.2.3 Anlegen eines Shares für Free/Busy 96
4.1.2.4 Testen des Free/Busy Shares 98
4.1.3 Konfiguration von Outlook auf einem Windows Rechner 99
4.1.3.1 Grundsätzliche Erklärungen 100
4.1.3.2 Installation Outlook XP(TM) mit Mail über IMAP/SMTP 101
4.1.3.2 Installation Outlook XP(TM) mit Mail über IMAP/SMTP 102
4.1.3.3 Installation Outlook 2000 (TM) mit Mail über POP3/SMTP 107
4.1.4 Support und Kontakt 116
5.0 Anti-Virus-Lösungen 119
5.1 AntiVir von H&BEDV 120
5.2. InterScan VirusWall von Trendmicro 122
11
6.0 Web-Filter 125
6.1 Cobion Web-Filter 126
6.1.1 Installation des Cobion Paketes 128
6.1.2 Aktivierung des Cobion-Filters 131
6.1.3 Erstellen der Filter-Regeln 132
6.1.4 Cobion im Einsatz 136
6.1.5 Auswertung 137
6.1.4 Support und Kontakt 138
6.2 DansGuardian 139
6.2.1 DansGuardian aktivieren 139
6.2.2 Regeln einrichten 141
7.0 Secure.XS 143
7.1 Installation 144
1113
1.0 Die User Page
Jedem Mitarbeiter kann der Zugang zur User Page eingerichtet werden. Hier kann
er seine Mails lesen, auf den File Server zugreifen oder sein Passwort ändern.
Übersichtlich und einfach kann er seine E-Mails verwalten. Umfangreiche
Filterfunktionen zum Weiterleiten und Verteilen von E-Mails lassen nicht nur
eine Abwesenheitsnotiz zu.
1.1 Voraussetzungen
Wie Sie die Voraussetzungen erfüllen können, wird ausführlich im
Benutzerhandbuch beschrieben.
Voraussetzungen zum Zugang zur User Page:
R Ein Server-Zertifikat für Bravo 7 wurde angelegt
R Der Webserver wurde aktiviert und das HTTPS-Protokoll wurde mit dem Zertifikat
aktiviert
R Die Benutzer wurden mit einem Passwort angelegt
R Die Netze aus denen sich die Benutzer einloggen werden, haben die Berechtigung
zum HTTPS-Zugang
Es wird nicht empfohlen die User Page aus dem Internet erreichbar zu machen.
Voraussetzungen für die Nutzung des Web-Mailers:
R Mail und DNS ist korrekt eingerichtet
R Der Benutzer verfügen über ein Postfach
14 1.2 Die User Page aufrufen
Die User Page lässt sich über die Adresse von Bravo 7 im lokalen Netz erreichen.
Geben Sie in einem Browser mit SSL-Unterstützung einfach https://<Adresse Bravo
7> ein.
Wenn auf Bravo 7 öffentliche Ordner mit Leserecht für alle und HTTP-Zugriff
angelegt wurden, kann auf diese Ordner von hier aus direkt zugegriffen werden.
Berechtigte Benutzer können sich über den Login-Link anmelden.
15
Nachdem Sie sich eingeloggt haben erhalten Sie das Menü der User Page:
è Web-Mailer: Dies ist ein komfortabler Mail-Client, mit dem Sie Ihre E-Mails
verwalten können.
è Documents: Über „Documents” haben Sie Zugriff auf alle öffentlichen Ordner und
alle Ordner zu denen Sie eine Leseberechtigung haben.
è Document Search: ermöglicht eine Volltextsuche auf allen Dokumenten, die
auf dem File-Server abgelegt sind. Der Index wird einmal in der Nacht
aktualisiert.
è Your account: Unter diesem Menüpunkt können Sie Ihr Passwort ändern.
è System administration: Hier gelangen Sie zur Anmeldung der Administartions-
oberfläche.
è Logout: Wenn Sie die User Page verlassen wollen, so benutzen Sie diesen Link.
Wenn Sie eine Anwendung aufgerufen haben, erhalten Sie oben rechts das Menü im
Kleinformat zur schnellen Navigation.
16
17
1.3 Der Web-Mailer
Der für die meisten Benutzer wichtigste Teil der User Page wird der Web-Mailer
sein. Er bietet sehr viele Möglichkeiten und kann als vollwertiges Mail-Programm
eingesetzt werden.
Hier werden die wichtigsten Funktionen kurz umrissen. Wollen Sie einen tieferen
Einblick in den vollen Funktionsumfang von dem Web-Mailer erlangen, können Sie
die ausführliche Hilfe konsultieren oder auf Dokumente auf der Homepage von
Squirrel Mail zugreifen (http://www.squirralmail.org).
18 1.3.1 Umstellung der Sprache
Falls Ihr Web-Mailer auf Englisch eingestellt ist und Sie lieber eine deutsche
Ausgabe wünschen, können Sie dies unter „Options“ ändern.
Rechts oben können Sie im Menü „Display Preferences“ die Sprache einstellen.
Neben vielen anderen Einstellungen zum Erscheinungsbild Ihres persönlichen
Web-Mailers, können Sie unter „Language“ die Sprache auf „Deutsch“ stellen.
Klicken Sie anschließend auf den Button „Submit“ ganz unten. Es sollte nun die
Meldung „Successfully Saved Options: Display Preferences“ erscheinen. Wenn Sie
auf „Refresh Page“ klicken, präsentiert sich der Web-Mailer in deutscher
Sprache.
Ändern des Erscheinungsbildes und der Sprache.
19
Ändern der Sprache
Die Umstellung war erfolgreich.
20 1.3.2 Verwalten der E-Mails
Wenn Sie den Web-Mailer aufrufen bekommen Sie Ihr Eingangspostfach „Inbox“
angezeigt. Alle eingegangenen E-Mails werden nach Datum sortiert aufgelistet.
Sie können die E-Mail lesen, indem Sie auf den Betreff klicken. Wenn Sie die
Mail aufgerufen haben, können Sie diese auch weiterleiten oder beantworten. Wenn
die E-Mail bearbeitet wurde kann Sie gelöscht oder in einen anderen Ordner
verschoben werden.
Neue Ordner können Sie anlegen, indem Sie auf „Ordner“ klicken und für den neuen
Ordner einen Namen vergeben. Wählen Sie einen Ordner aus, in dem der neue Ordner
ein Unterordner sein soll.
21
Ordner erstellen.
Der neue Ordner ist erstellt.
22 1.3.3 Abwesenheitsnotiz
Wenn Sie einmal außer Haus sind oder Urlaub haben können Sie eine
Abwesenheitsnotiz einrichten. Alle eingehenden Nachrichten werden dann mit
dieser Notiz beantwortet. Diese Notiz wird auf dem Server abgelegt, dadurch wird
sichergestellt, dass sie versendet wird, auch wenn Sie nicht mehr eingeloggt
sind.
Gehen Sie in den Menüpunkt „Filter“ und klicken auf den Button „Neue Regel
hinzufügen“.
Sie werden nun Schritt für Schritt durch die Erstellung einer neuen Regel
geleitet. Wählen Sie im ersten Schritt auf die Frage nach der Art der
Filterregel „Alle Nachrichten aus“ und drücken den Button „Gehe zu Schritt 2“.
23
Wählen Sie im zweiten Schritt die Option „Ferien“ aus. Sie können nun Ihre
Empfängeradresse angeben, welche mit der Abwesenheitsnotiz beantwortet werden
soll. Nur die erste E-Mail vom selben Absender wird mit der Notiz beantwortet.
Sie können angeben, nach wie viel Tagen eine eingehende E-Mail erneut mit der
Notiz beantwortet wird. Im Feld „Folgende Antwortsnachricht versenden“ können
Sie einen Text eingeben, den der Absender erhält. Klicken Sie auf den Button
„Gehe zu Schritt 4“.
Zum Abschluss der Definition einer Filterregel, wird Ihnen diese angezeigt und
Sie können mit einem Klick auf „fertig“ diese übernehmen.
Es sollte nun die Meldung „Successfully added new rule“, sowie die neue Regel in
der Liste Ihrer Regeln erscheinen. Um sie endgültig zu aktivieren gehen Sie auf
„Änderungen speichern“. Später können Sie die Regel hier erneut bearbeiten oder
löschen.
24 Alle eingehenden E-Mails an Ihre Adresse werden nun mit einer
Abwesenheitsnotiz beantwortet.
Denken Sie daran die Regel auch wieder zu entfernen, wenn Sie nicht mehr
versendet werden soll. Eine Regel lässt sich nicht zeitsteuern.
Mit dem Filter lassen sich aber auch andere Regeln aufsetzen. Sie können E-Mails
an einen Kollegen weiterleiten oder die eingehenden E-Mails in verschiedene
Ordner vorsortieren. Da diese Regeln auf Bravo 7 angelegt werden, sind
Weiterleitung oder Vorsortierung auch noch aktiv, wenn Sie sich mit einem
anderen Mail-Client anmelden.
Durch fehlerhaft gesetzte Filterregeln können E-Mails verloren gehen.
25
1.4 Passwort ändern
Unter dem Menüpunkt „Your account“ können Sie Ihr Passwort ändern. Zur Änderung
ist die Angabe des alten Passworts notwendig. Da die Eingabe nicht sichtbar ist
und um Tippfehler zu vermeiden, müssen Sie das neue Passwort zweimal eingeben.
Durch die Änderung des Passwortes sind alle Dienste betroffen, die Sie auf Bravo
7nutzen. Wenn Sie sich beispielsweise beim Web-Proxy für den Internetzugang
anmelden müssen, dann gilt auch hier das neue Passwort.
26
27
2.0 Lokale Rechner einrichten
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie die unterschiedlichen Dienste von
Bravo 7 auf den Rechnern im lokalen Netz einrichten können. Es ist natürlich
nicht möglich alle Betriebssysteme umfassend zu behandeln. Daher wird
exemplarisch die Installation an einem Rechner mit Windows 2000 vorgestellt. Die
Installation an Rechnern mit anderen Betriebssystemen sollte in gleicher Form
möglich sein. Konsultieren Sie bei Unklarheiten die Dokumentation des
entsprechenden Clients.
2.1 Einrichtung der Netzwerkeigenschaften des Clients
Klicken Sie auf Ihrem Desktop „Netzwerkumgebung“ mit der rechten Maustaste an
und gehen auf „Eigenschaften“. Es öffnet sich ein Fenster mit der Liste der
installierten Netzwerkkomponenten. Markieren Sie „TCP/IP“ und klicken auf
Eigenschaften. Es öffnet sich ein Fenster, ähnlich oder gleich dem folgendem:
Abbildung 1: Client TCP/IP Einstellungen
28 Markieren Sie Folgende IP-Adresse verwenden und tragen unter IP-Adresse und
Subnetz-maske die Daten des Clients ein. Tragen Sie dann als Standardgateway die
IP-Adresse Ihres Bravo 7 Servers ein. Hier in diesem Beispiel lautet diese:
192.168.9.9.
Tragen Sie ebenso die IP-Adresse Ihres Bravo 7 Servers als Bevorzugter DNS
Server ein!
Klicken Sie dann auf Erweitert => DNS.
Wichtig ist hier der Menüpunkt Diese DNS Suffixe anhängen. Tragen Sie dort die
gleiche Suchreihenfolge wie auf Bravo 7 unter Netzwerk => Allgemein =>
Suchliste!
Damit ist die netzwerktechnische Einrichtung des Clients erledigt. Hier noch mal
eine kurze Zusammenfassung der wichtigen Punkte. Bravo 7 wird auf dem Client
• als Standardgateway eingetragen,
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Abbildung 2: Client DNS Einstellungen
• als erster DNS Server eingetragen,
• und die DNS Suffixe entsprechend der Domain eingetragen.
30 2.2 Einrichtung des Mail-Clients
Bravo 7 holt Ihre externen Mailboxen für Sie ab und ordnet diese E-Mails dann
lokalen Benutzern zu. Der Benutzer holt dann seine E-Mails nicht mehr direkt im
Internet von einem Mailserver ab, stattdessen holt er nun E-Mails von Bravo 7
ab.
2.2.1 Verbindung zum Mail-Server
Hier wird beispielhaft anhand von Outlook Express die Konfiguration erläutert.
Unabhängig davon, welchen Mail-Client Sie benutzen sind folgende Einstellungen
vorzunehmen:
1. IP-Adresse Ihres Bravo 7 wird als POP3/IMAP und SMTP Server eingetragen.
2. als Login/Passwort für den Benutzer wird das unter Benutzer/Login und
Passwort eingetragene verwendet.
1. die E-Mail-Adresse setzt sich zusammen aus dem Loginnamen bzw.
Aliasnamen und der Maildomain.
Hier wird beispielhaft die Einrichtung von Outlook Express mittels des
Assistenten erläutert. Die Einrichtung von Outlook unterscheidet sich nur in der
optischen Darstellung.
Wenn Sie noch kein Konto eingerichtet haben öffnet sich der Assistent für die
Maileinrichtung. Besteht bereits ein Konto so passen Sie bitte die Einstellungen
unter Extras/Konten/E-Mail an.
31
Abbildung 3: Outlook Express: Name
Geben Sie in diesem Menü den Namen an, so wie er später im Mailclient erscheinen
soll. Klicken Sie auf „Weiter”.
Abbildung 4: Outlook Express: E-Mail-Adresse
32 Geben Sie dann bei E-Mail-Adresse entweder den Loginnamen+Domain oder den
angelegten Alias an. z.B. testuser@example.com oder Zaphod.Beeblebrox@example.com.
Klicken Sie dann auf „Weiter“.
Abbildung 5: Outlook Express: POP3/IMAP/SMTP Server
Wählen Sie dann zuerst die Art des Mailservers aus (siehe Mail/Mail
allgemein/POP3/IMAP Server auf Bravo 7), je nachdem welchen Sie auf Bravo 7
aktiviert haben und tragen sowohl für Posteingangsserver (POP3/IMAP) als auch
Postausgangsserver (SMTP) die IP-Adresse Ihres Bravo 7s ein!
Klicken Sie dann auf „Weiter“.
33
Abbildung 6: Outlook Express: Login/Passwort
Tragen Sie in diesem Menü als Kontoname das Login ein, so wie es auf Bravo 7 für
diesen User angelegt ist, ein. Als Passwort dient ebenfalls das in der
Benutzerverwaltung für diesen Benutzer eingetragene.
Nach einem Klick auf „Weiter“ wird das Konto fertiggestellt und die
Konfiguration des Clients ist hiermit abgeschlossen.
34 2.2.2 Adressbuch von Bravo 7 verwenden
Mit Outlook können Sie auf die Benutzerverwaltung von Bravo 7 zugreifen. Alle
Daten der angelegten Benutzer stehen Ihnen dann in einem Adressbuch in Outlook
zur Verfügung. Die folgende Anleitung beschreibt das Vorgehen am Beispiel von
Outlook 2000.
Die Auswahl des Servers für das Adressbuch wird über Extras/Dienste aufgerufen.
Klicken Sie auf hinzufügen und wählen „Microsoft LDAP-Verzeichnis“ aus.
35
Im Fenster LDAP-Verzeichnisdienst sind folgende Einstellungen zu machen:
è Verzeichnisdienstkonto: Geben Sie einen beschreibenden Namen an.
è Serverhostname: Dies ist das Feld für den Namen oder die IP-Adresse
von Bravo 7.
è Serveranschlussnummer und Zeitlimit für Serverversuche sollten
nicht verändert werden.
è Benutzername und Kennwort bleiben leer.
è Suchbasis: Tragen Sie nur die „dc“-Werte ein, die auf der Bravo 7-
Administrationsoberfläche unter Konfiguration/LDAP im Feld Bind-DN angegeben
sind.
Wenn diese nicht verändert wurden, kommt in das Feld Suchbasis
„dc=intern,dc=example,dc=com“.
36 Um auf das Adressbuch zugreifen zu können, muss Outlook neu gestartet werden.
Auf die neuen Adressen können Sie nun über das Adressbuch zugreifen.
Wählen Sie unter Namen anzeigen aus das neue Adressbuch aus.
Wenn Sie mit der Funktion Suchen ohne einer Eingabe aufrufen, werden alle auf
Bravo 7 angelegten Benutzer angezeigt. Sie können nun in das lokale Adressbuch
übernommen werden.
37
2.3 Einstellung des Web-Proxy
Ist der Web-Proxy von Bravo 7 wie im Administrationshandbuch Kapitel 7.0 Proxy
eingerichtet und läuft nicht im transparenten Modus, müssen die
Proxy-Einstellungen des Web-Browsers gesetzt werden.
Starten Sie den Internet Explorer und rufen Sie im Menü Extras die
Internetoptionen... auf und klicken auf die Registerkarte Verbindungen. Unter
LAN-Einstellungen... finden Sie die Konfigurationen für den Proxy.
Setzen Sie die Option Automatisches Konfigurationsskript verwenden und geben als
Adresse den Namen oder die IP-Adresse von Bravo 7 zusammen mit proxy.pac ein
(z. B. http://Bravo.example.com/proxy.pac).
38 2.3 Die Nutzung von Fax und SMS
2.3.1 Fax und SMS per Mail
Ist Ihr Bravo 7 als Mail-to-Fax-Gateway bzw. Mail-to-SMS-Gateway, wie im
Handbuch Kapitel 9.1 Fax und SMS beschrieben, eingerichtet, so können die
Anwender mit Ihrem Postfach Faxe und SMS-Nachrichten als E-Mail versenden.
Die E-Mail-Adresse des Empfängers hat dabei eine besondere Form. Der Empfänger
wird als die Fax- oder SMS-Nummer in kanonisierter Form angegeben. Als Adresse
wird „fax“.<Ihre Domain> verwendet. Wollen Sie ein Fax an unseren Support senden
und Ihre interne Mail-Domain ist example.com, so müssten Sie diese an die
E-Mail-Adresse +497614514890@fax.example.com richten. Der Text der gesamten
E-Mail, ohne Betreff und ohne Anhänge, wird an die angegebene Faxnummer
versendet.
Entsprechend können Sie eine SMS an ein Mobiltelefon versenden, z. B. an
+491721234567, was der Nummer 0172/1234567 in Deutschland entspricht.
Die komplette Empfängeradresse ist dann +491721234567@sms.example.com.
Es wird nur der Betreff bis maximal 128 Zeichen versendet. Hierzu müssen auf
Bravo 7 SMS-Zentralen angelegt sein, über die die SMS-Nachricht versendet wird,
s. Handbuch Kapitel 9.1.8 SMS-Versand.
39
Wenn wie im Handbuch, Kapitel 9.1.3 Faxe per E-Mail empfangen, beschrieben für
einen Benutzer eine MSN angelegt und bei ihm als Faxnummer eingetragen ist, kann
er auch Faxe empfangen.
Je nachdem wie die Einstellungen auf Bravo 7 vorgenommen wurden kann er das Fax
im Format PDF, TIFF oder Postscript als Anhang einer E-Mail erhalten. Soll nicht
jedes Fax als Anhang versendet werden kann auch umgestellt werden auf die
Versendung einer Informations-E-Mail mit einem Link zu dem Fax.
40 2.3.2 Cypheus
Mit Cypheus haben Sie die Möglichkeit einen leistungsstarken Fax-Client zu
nutzen.
Die graphische Oberfläche von Cypheus bietet alle Möglichkeiten die man von
einem Fax-Client erwarten kann. Sie können Faxe erstellen mit dem integrierten
Editor, Serienfaxe versenden und sogar eigene Deckblätter lassen sich mit
Cypheus schnell verwirklichen. Oder wollen Sie direkt aus einer Anwendung heraus
faxen, auch das ist kein Problem. Oder Faxe als E-Mail weiterleiten, oder, oder
...
Die umfangreiche und komfortable Fax Software Cypheus in Verbindung mit Bravo 7
ist das ideale Werkzeug für alle Microsoft Windows Anwender zum Versenden und
Empfangen von Faxen.
Da Cypheus auf eine Datenbank zugreift, müssen Sie als erstes MySQL für die
Anbindung von Cypheus vorbereiten. Im zweiten Abschnitt wird beschrieben, wie
Sie Cypheus auf einem Windows-Rechner installieren.
41
2.3.2.1 Konfiguration Bravo 7
Voraussetzungen:
R Der Fax-Dienst ist eingerichtet
R Benutzer haben die Berechtigung zur Nutzung des Fax-Dienstes
R DNS ist korrekt angelegt
R Cypheus ist auf dem Rechner installiert, von dem Sie Bravo 7 administrieren.
Um den Zugriff der Cypheus Clients auf die Datenbank durch die Firewall von
Bravo 7 zu ermöglichen, müssen Sie MySQL aktivieren und den Zugang freischalten.
Aktivieren Sie die beiden Optionen MySQL aktivieren und Zugang über TCP.
Geben Sie nun noch den Gruppen die Cypheus benutzen werden die Berechtigung
Zugang zu MySQL-Port erlauben für. In diesen Gruppen müssen die Netze Mitglied
sein, aus denen Cypheus benutzt werden soll.
Aktivieren Sie die Konfiguration.
Wechseln Sie nun in das Formular Konfiguration/MySQL/phpMyAdmin um die Datenbank
auf den Einsatz mit Cypheus vorzubereiten. Sie werden nach einem Benutzernamen
und dem Passwort für den Datenbank-Administrator gefragt. Geben Sie als
Benutzernamen admin ein. Wenn Sie sich zum ersten Mal anmelden ist das Passwort
py. Dieses sollten sie gleich unter dem Menüpunkt Kennwort ändern durch ein
anderes ersetzen.
Auf der phpMyAdmin-Seite legen Sie eine neue Datenbank an. Diese Datenbank wird
nur für die Installation gebraucht. Geben Sie der Datenbank im Feld Neue
Datenbank anlegen (z. B. „Dummy“) einen Namen und drücken anschließend den
Button Anlegen.
42 Im nächsten Fenster gehen wir auf den Button Durchsuchen und wählen die Datei
cypheus.mysql aus und klicken anschließend auf OK.
Es befindet sich im Installationsverzeichnis von Cypheus unter MySQL/cypheus.mysql.
Die damit erzeugte Datenbank trägt den Namen cypheus. Sie sollten jetzt folgende
Meldung erhalten: „Ihr SQL-Befehl wurde erfolgreich ausgeführt: „Der Inhalt
Ihrer Datei wurde eingefügt (22 Befehle).“
Gehen Sie zurück auf die Ausgangsseite, indem Sie auf Home klicken.
Es sollte nun die Datenbank Cypheus vorhanden sein. Dies können Sie überprüfen,
indem Sie sie im linken Auswahlmenü auswählen.
43
Die vorher erzeugte temporäre Datenbank kann schließlich wieder gelöscht werden.
Wechseln Sie zur temporären Danbank, klicken Datenbank Dummy löschen und
bestätigen die Sicherheitsabfrage.
Nach einem Neustart („MySQL neu starten“) von MySQL über die phpMyAdmin
Hauptseite steht Ihnen die Datenbank dann zur Verfügung.
Als letzten Schritt werden dem Benutzer CypheusUser die Rechte Select, Insert,
Update und Delete zugeordnet. Gehen Sie hierzu über den Link Benutzer in die
Benutzerverwaltung.
Wählen Sie beim Benutzer CypheusUser „Ändern aus“, setzen die vier zuvor
erwähnten Rechte und klicken auf OK. Wählen Sie erneut den Benutzer CypheusUser
aus setzen die Option Jeder Host und vergeben ein Kennwort. Drücken Sie zum
Abschluss den OK-Button.
44 2.3.2.2 Konfiguration von Cypheus
Sie können jetzt auf einem Rechner, auf dem Cypheus installiert ist, diesen
starten. Bei der ersten Anmeldung werden Sie zu Informationen zum Fax-Server
gefragt. Geben Sie die IP-Adresse von Bravo 7, einen Namen, den Benutzernamen
und das Passwort eines Benutzers mit Faxberechtigung an. Der Port sollte
unverändert bleiben.
Sollten Sie einen Registrierungsschlüssel für einen einzelne Arbeitsplätze
haben, geben Sie diesen im Feld „Registration Key“ an. Wenn Sie eine Lizenz für
mehrere Fax-Clients haben, wird dieser in der Datenbank hinterlegt. Hierzu muss
zuerst die Datenbankanbindung
eingerichtet werden, die im Folgenden beschrieben wird. Die
Registrierungsabfrage
klicken Sie dafür ohne Schlüssel über das grüne Häkchen weg.
45
Nachdem Cypheus gestartet ist, müssen Sie nur noch die entsprechenden Daten für
Server, Port, Benutzer und Passwort der Datenbank MySQL über das Menü
Einstellungen -> Einstellungen -> System: Fax Info Center eintragen. Ein
gelungener Verbindungsaufbau wird einem durch den Hinweis „Zugriff auf Cypheus
DB war erfolgreich“ angezeigt. Drücken Sie im linken Menü „Speichern“, um die
Änderung zu übernehmen. Nach dem Neustart von Cypheus stehen alle Funktionen der
Datenbankanbindung zur Verfügung.
46 2.3.2.3 Installation der Registrierungsschlüssel in der Datenbank
Um die Registrierungsschlüssel für mehrere Cypheus Fax-Clients in der Datenbank
zu hinterlegen, starten Sie das Programm „Cypheus-Licenser.exe“ aus dem
Programmverzeichnis
von Cypheus („C:\Programme\Cypheus“). Das Hauptprogramm Cypheus muss
gleichzeitig laufen. Geben Sie den Inhaber der Lizenzen und den Lizenz Schlüssel
ein. Wenn Sie das erste Mal das grüne Häkchen drücken wird die Anzahl der
Lizenzen angezeigt, nach dem zweiten Drücken wird die Lizenz in die Datenbank
übertragen und das Fenster geschlossen.
Sie können nun in der Datenbank kontrollieren, ob die Lizenzen korrekt
installiert wurden. In der Datenbank „Cypheus“ hat die Tabelle „Cypheus_System“
jetzt einen Eintrag mehr als es Lizenzen gibt.
47
Solange wie freie Schlüssel vorhanden sind, können neue Benutzer beim ersten
Aufruf von Cypheus eine Lizenz zur Nutzung aus der Datenbank anfordern. Hierzu
muss zuerst die Datenbankanbindung, wie oben beschrieben, konfiguriert werden.
Nach einem Neustart kann bei der Lizenzabfrage eine Lizenz transferiert werden.
48 2.3.3 WHFC
Voraussetzungen:
R DNS ist korrekt eingerichtet
R Bravo 7 ist als Fax-Server eingerichtet
Nachdem Sie den WHFC (Windows Hylafx Client) installiert und gestartet haben,
wählen Sie im Menü „Fax“ „System preferences“ aus. Geben Sie als Hostnamen den
Namen von Bravo 7 an. Weitere Einstellungen sind hier nicht notwendig. Die
Einstellung „Port No.“ sollte auf 4559 stehen bleiben. Auch sollten die Angaben
bei „Job format“ und „Rcv format“ nicht verändert werden. Klicken Sie „OK“.
Nachdem Sie „OK“ gedrückt haben, versucht WHFC eine Verbindung zu Bravo 7
aufzubauen.
49
Wenn die Verbindung aufgebaut werden konnte und das Fax-Recht nur gegen
Authentifizierung auf Bravo 7 konfiguriert wurde, werden Sie aufgefordert Ihr
Passwort anzugeben. Es wird standardmäßig der Benutzername Ihrer
Windows-Anmeldung genommen. Sollten Sie für die Authentifizierung an Bravo 7
einen anderen haben, können Sie diesen unter „Fax / User preferences“ ändern.
Wenn Sie aus Anwendungen heraus faxen wollen, können Sie das Fax-Gerät als
Drucker installieren. Richten Sie hierzu einen neuen Drucker ein. Wenn Sie nach
dem Anschluss gefragt werden, wählen Sie „WHCFAX“ aus.
Als Drucker wählen Sie den „Apple LaserWriter 16/600 PS“.
50 Nun können Sie eine Testseite faxen. Geben Sie die Faxnummer in kanonisierter
Darstellung an. Wollen Sie an unseren Support (0761/4514-890) ein Fax senden,
ist die kanonisierter Darstellung „+497614514890“.
Um aus einer Anwendung über die Druckeranbindung faxen zu können, muss der WHFC
laufen.
51
52 2.4 Zeitabgleich mit dem Zeit-Server
Wenn zeitkritische Anwendungen eingesetzt werden, ist eine korrekte Systemzeit
von großer Wichtigkeit. Aber auch für den normalen Anwender kann die Systemzeit
von Wichtigkeit sein, immerhin werden E-Mails mit der Uhrzeit und dem Datum des
Systems versehen, mit dem sie verschickt werden. Auch die Zeiteinträge, die das
Dateisystem vergibt, entstammen der inneren Uhr des Rechners. Während
Abweichungen von einigen Sekunden sich in der Regel nicht unangenehm bemerkbar
machen, können größere Abweichungen, beispielsweise bei differenziellen Backups,
zu Fehlern führen.
Mit Bravo 7 und dem auf der beiliegenden CD enthaltenen Programm NTPTime wird
das regelmäßige Aktualisieren der Systemzeit durch die präzisesten Uhren der
Erde auch auf den Windows-Rechnern zur Selbstverständlichkeit.
Der Dienst zur Zeitsynchronisation sollte auf Bravo 7 zuvor eingerichtet sein.
Eine Anleitung hierzu finden Sie im Administrationshandbuch im Kapitel 12.3 Alle
Rechner im Gleichtakt.
53
2.4.1 Installation NTPTime
Nachdem man die Zip-Datei ntp41bin1.zip in ein Verzeichnis entzippt hat, ruft
man die Batch-Datei ntpquick.bat auf, welche die benötigten Dateien ins
Verzeichnis \SYSTEM der Windows-Installation kopiert.
Danach das Control Panel „ntptime.cpl“ ins \SYSTEM32-Verzeichnis kopiert und
dort einmal durch einen Doppelklick aufgerufen werden, damit NTPTime in der
Systemsteuerung verfügbar wird.
Unter Windows XP kann ein zusätzlicher Registry-Eintrag nötig werden, wenn die
Systemsteuerung nicht im ‚klassischen‘ Modus läuft. In diesem Fall doppelklicken
Sie auf die in ntp41bin1.zip mitgelieferte Datei ntpxpcat.reg um die nötigen
Einstellungen zu ändern.
Unter den „kleinen“ Windows-Versionen (95/98/ME) kann eine Verknüpfung mit ‚ntptime.exe‘
im Autostart-Ordner angelegt werden, damit das Programm automatisch beim
Hochfahren gestartet wird.Unter Win2000/XP läuft NTPTime als Service, den man
auf der Kommandozeile mit ntptime.exe –install zuerst installieren und danach
mit net start ntptime einmal manuell aufrufen muss. Danach startet der Service
bei jedem Hochfahren des Systems automatisch.
54 2.4.2 Einstellungen
Da das Programm jetzt installiert ist, kann man sich an die Einstellungen
machen. Wie zuvor beschrieben, sollte NTPTime nun in der Systemsteuerung
verfügbar sein und von dort aufgerufen werden.Das erste Register beinhaltet die
NTP-Server-Adressen. Klicken Sie auf Add und geben Sie den Namen oder die
IP-Adresse von Bravo 7 an.
Im zweiten Register können die Aktualisierungsintervalle gesetzt werden.
Hier sollten sogar 24-Stunden-Intervalle für die allermeisten Bedürfnisse
ausreichend sein.
55
Das Aktualisierungsintervall wird im Feld Set time every eingestellt (in der
Abbildung sind es 3 Stunden). Wenn Sie Activate sanity check aktivieren, können
Sie einstellen, wie groß der maximale Zeitsprung bei jedem Abgleich sein darf.
Die Uhr wird dadurch nur langsam der korrekten Zeit angepasst.
Die weiteren Register beinhalten diverse weitere Einstellungen, die den Tüftlern
vorbehalten sind. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie auf englisch in
ntp41doc.zip.Ihre Systemuhr wird von nun an nur noch um Sekundenbruchteile
falsch gehen.
56 2.5 Benutzung des ISDN-Monitors
Der ISDN Monitor wurde von uns von Armin Diehl zur Verfügung gestellt. Er
ermöglicht Ihnen den Verbindungsstatus von einem Windows (NT,98,95)-Rechner zu
überwachen.
Dazu sichern Sie sich das Programm von der Bravo 7 CD in ein geeignetes
Verzeichnis auf Ihrem Windows Rechner. Das Programm besteht lediglich aus einem
.exe-File, eine Installation ist nicht erforderlich.
Starten Sie das Programm. Nun erscheint eine Fehlermeldung, dass nicht auf
127.0.0.1 verbunden werden kann (OK klicken!) und nachfolgend eine Dialogbox, in
die Sie bitte die IP-Adresse (also z.B. 192.168.2.80) Ihres Bravo 7 eintragen.
Nach dem Klicken von OK verbindet sich das Tool mit Ihrem Bravo 7 und zeigt
Ihnen eine Liste der Kanäle und der darauf aktiven Verbindungen an. Sie können
das Fenster schließen.
In Ihrer Statusleiste sehen Sie rote/grüne Felder, die Ihnen mitteilen, ob Bravo
7 gerade verbunden ist:
ROT: ausgehend
GRÜN: Kanal unbenutzt
GELB: eingehend
Mit der rechten Maustaste können Sie auf den Statusfelder das Programm noch
weiter anpassen.
57
58
59
3.0 Auswertungen und Statistiken
3.1 Stats4Bravo 7
Stats4Bravo 7 dient der Auswertung der Internetverbindungsdaten Ihres Bravo 7.
Alle Aufrufe von Internetseiten, wie auch ein- und ausgehender E-Mails werden
volumenbezogen analysiert und Kostenstellen bzw. den ihnen angehörigen Nutzern
zugeordnet. Damit gewinnen Sie einen schnellen Überblick über die von jeder
Kostenstelle verursachten Kosten für genutzte Internetdienste, sowie die am
stärksten frequentierten Internetseiten und Email-Adressen.
Hierzu fordert Stats4Bravo 7 (auf Wunsch auch automatisch) die neuesten Daten
Ihres Bravo 7 Servers an, führt eine Vorauswertung durch und speichert diese
verschlüsselt in dem von Ihnen festgelegten Ordner. Auf der Basis Ihrer Eingaben
werden diese Dateien dann analysiert und die Ergebniswerte in einer Microsoft
Excel Datei abgelegt. Die zur eigentlichen Auswertungen nötigen Einstellungen
können über die vier Hauptseiten von Stats4Bravo 7 getätigt werden:
è Einstellungen: Einstellungen erlaubt es Ihnen, das Passwort zum Abholen neuer
Daten einzugeben und auf Richtigkeit zu prüfen, Ordner zum Speichern
von temporären , Ausgabe-, Sicherungs-, sowie der Verbindungsdateien
festzulegen und ggf. zu erstellen. Ebenfalls können Einträge des Programms im
Startmenü, auf dem Desktop usw. eingerichtet werden.
è Nutzerverwaltung: Die Nutzerverwaltung dient der Eingabe von Nutzernamen, den
von Ihnen verwendeten Mailadressen und der Zuordnung von Nutzern zu
Kostenstellen. Die Nutzerverwaltung stellt also die Basis der Datenauswertung
dar.
è Datenanalyse und -export: Nur in seltenen Fällen wird es notwendig sein, alle
verfügbaren Daten auszuwerten. Stats4Bravo 7 ermöglicht es, gezielt be- stimmte
Zeitintervalle auszuwerten. Weiterhin besteht Wahlfreiheit, ob nur die Kosten je
Nutzer und/oder die Kosten je Kostenstelle errechnet werden sollen, sowie nur
Webverkehr oder nur Mailverkehr in die Auswertung aufzunehmen. Bezüglich des
Datenexportes können Sie wählen, in welche Datei Sie die Daten speichern wollen,
ob und wie viele Abbildungen erstellt werden sollen und von welcher Art die
Abbildungen sein sollen.
è Über Stats4Bravo 7: Haben Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche für zukünftige
Versionen von Stats4Bravo 7, so erreichen Sie Pyramid mit einem Klick auf den
entsprechenden Link.
Im folgenden Kapitel 3.1.1 Installation/Deinstallation erfahren Sie alles
notwendige,
60 um die Nutzung von Stats4Bravo 7 für Ihre Kostenauswertungen vorzubereiten.
Der Kapitel 3.1.2 Die Programmteile im Einzelnen liefert Ihnen das notwendige
Wissen, um die Auswertung Ihrer Daten mit Stats4Bravo 7 an Ihre Bedürfnisse
anzupassen und reibungslos ablaufen zu lassen.
3.1.1 Installation
Voraussetzungen für die Nutzung von Stats4Bravo 7 Systemvoraussetzungen:
R IBM-kompatibler PC mit Microsoft Windows 98, Me, NT 4, 2000 oder XP
R Microsoft Excel 98 oder höher
R Bravo 7 Server
Auch bei Vorhandensein o.g. Systemvoraussetzungen, existiert eine Variante des
Zusammenspiels von Bravo 7 und Ihrem Netzwerk, die keine Datenauswertung
erlaubt: betreiben Sie Bravo 7 als transparenten Proxy-Server in einem
DHCP-Netzwerk, so kann keine eindeutige Zuordnung von Internetdaten zu einem
Nutzer vorgenommen werden.
61
3.1.1.1 Vorbereitung Ihres Bravo 7 Servers
Um Stats4Bravo 7 nutzen zu können, muss Ihr Bravo 7 über mindestens den
Updatestand 1.10 verfügen. Gehen Sie wie folgt vor, um Stats4Bravo 7 zu
aktivieren:
Erstellen Sie unter Konfiguration/Zertifikate/Zertifikate erstellen ein
Zertifikat für den WebServer (siehe auch Administrationshandbuch Kapitel 2.0
Zertifikate).
Aktivieren Sie unter Konfiguration/Webserver/Allgemein den Webserver („Webserver
aktivieren“), sowie die Option „HTTPS-Protokoll“.
Aktivieren Sie den Stats4Bravo 7 über Konfiguration/Administrator/Abrechnungs-benutzer
aktivieren. Vergeben Sie dort unbedingt ein Passwort, ansonsten kann das
Herunterladen der Logdateien nicht funktionieren.
Achten Sie schließlich darauf, dass der Rechner auf dem Stats4Bravo 7 laufen
soll, entweder als Host oder als Netzwerk in einer Gruppe unter „Benutzer und
Gruppen“ enthalten ist, die die Berechtigung für „HTTPS-Connect“ hat.
62 Wenn Sie auch die Daten des Web-Proxy auswerten wollen, so sollten Sie unter
„Web-Proxy“ die Option „Logging aktivieren“ markieren.
Aktivieren Sie abschließend die Konfiguration, um die Änderungen wirksam zu
machen.
63
3.1.1.2 Installation von Stats4Bravo 7
Zur Installation von Stats4Bravo 7 entpacken Sie das ZIP-Archiv an den
gewünschten Installationsort von Stats4Bravo 7.
Installieren Sie Stats4Bravo 7 in einem eigenen Verzeichnis.
Zur Deinstallation starten Sie zunächst das Programm. Wählen Sie die „Einstellungen“-Seite
und demarkieren Sie die Optionen „Eintrag im Startmenü“, „Verknüpfung auf dem
Desktop“ sowie „Autodownload bei Windows-Start“. Anschließend löschen Sie
einfach das Programmverzeichnis.
64 3.1.2 Die Programmteile im Detail
3.1.2.1 Einstellungen
Auf der „Einstellungen“-Programmseite (s. Abb. 1) können Sie die zu nutzenden
Verzeichnisse angeben, sowie zur Kommunikation mit Ihrem Bravo 7 Server
notwendige Angaben machen.
Abbildung 1
65
Folgende Angaben zu den Ordnern sind nötig:
è Zielordner: in diesem Ordner werden die aus der Auswertung resultierenden
Excel-Dateien gespeichert.
è Ordner zum Zwischenspeichern von Dateien: Während der Datenanalyse anfallende,
nur zeitweilig benötigte Dateien werden in diesem Verzeichnis abgelegt und nach
Gebrauch wieder gelöscht.
è Ordner zum Speichern von Logfiles: Die von Ihrem Bravo 7 Server
erhaltenen Dateien werden vorausgewertet und dadurch in Ihrer Größe
erheblich reduziert. Die bei diesem Schritt entstehenden Dateien werden in
diesem Verzeichnis gespeichert.
è Backup-Ordner: Damit die Vollständigkeit der Daten auch über längere Zeit-
räume trotz eventuell auftretender Hardwarefehler gewährleistet ist, können Sie
hier ein Verzeichnis angeben, in dem die eben genannten Logfiles gesichert
werden können. Vorzugsweise sollte es sich um ein Verzeichnis handeln, das in
die Datensicherung Ihres Netzwerks miteinbezogen wird (i.d.R. also ein
Netzlaufwerk).
Um die Angaben zu den Ordnern zu machen, bestehen zwei Möglichkeiten.
Entweder Sie geben den vollständigen Pfad zum jeweiligen Ordner in das jeweilige
Eingabefeld ein oder Sie wählen ein Verzeichnis aus der auf der rechten
Bildschirmhälfte befindlichen Verzeichnisliste und weisen es mit einem Klick auf
den „<<“-Schalter rechts neben dem jeweiligen Eingabefeld diesem Eingabefeld zu.
Kommunikation mit Bravo 7
Um Daten von Ihrem Bravo 7 herunterladen zu können, geben Sie die IP-Adresse
Ihres Bravo 7 Servers, sowie das Passwort in die entsprechenden Eingabefelder
ein.
Um sicherzustellen, dass Sie das richtige Passwort eingegeben haben, klicken Sie
anschließend auf „Prüfen“. Sofern das Passwort korrekt ist, speichern Sie dieses
mit einem Klick auf „Speichern“. Die „Einstellungen“-Programmseite kann erst
verlassen werden, wenn Sie das richtige Passwort eingegeben haben.
Integration von Stats4Bravo 7 in Windows
Damit Sie Stats4Bravo 7 komfortabel starten können, besteht die Möglichkeit, es
im Startmenü zu registrieren bzw. eine Verknüpfung auf dem Desktop zu erstellen.
Zusätzlich lässt sich die Sprache auswählen. Markieren Sie hierzu die
entsprechenden Einträge. Markieren Sie die gewünschten Optionen rechts unten.
Automatischer Download
66 Die Berechnung der anteiligen Kosten jeder Kostenstelle an den
Internetgesamtkosten setzt unbedingt voraus, dass lückenlose Daten vorhanden
sind.
Stats4Bravo 7 erleichtert Ihnen dieses, wenn Sie die Option „Autodownload bei
Windows-Start“ aktivieren. In diesem Fall kontaktiert Stats4Bravo 7 bei jedem
Start von Windows Ihren Bravo 7 Server, lädt neue Daten herunter und führt eine
Vorauswertung durch. Wenn Sie diese Option deaktivieren, tragen Sie bitte Sorge,
dass keine Datenlücken entstehen. Hierzu können Sie den Download möglichst
mehrmals wöchentlich manuell starten oder den Programmstartplaner von Windows
nutzen.
Anmeldemodus
„Anmeldemodus“ bezieht sich auf die Art der Nutzerauthentifizierung zur Nutzung
von Internetdiensten. Wählen Sie „Name/Passwort“, wenn Sie sich, um ins Internet
zu gelangen, mit Name und Passwort anmelden müssen. Wählen Sie „IP-Adresse“,
wenn Sie sich bei Ihrem Bravo 7 Server mittels Ihrer IP-Adresse
authentifizieren.
67
3.1.2.2 Nutzerverwaltung
Auf der Seite „Nutzerverwaltung“ können Sie Nutzer, Kostenstellen und
Verteiler-Adressen erstellen, ändern und löschen. Die Korrektheit der
kostenbezogenen Datenauswertung ist direkt abhängig von den hier gemachten
Angaben.
Abbildung 2
Starten Sie Stats4Bravo 7 zum ersten Mal, so sieht das Programm aus wie in
Abbil-
dung 2. Auf der linken Hälfte des Bildschirms sehen Sie eine noch leere Liste
der eingerichteten Nutzer, auf der rechten Seite einige Schalter, ein
Eingabefeld und eine weitere Liste, die der Darstellung erzeugter Kostenstellen
und Verteileradressen dient.
68 Zur Verwaltung der Nutzer sind folgende Aktionen sind möglich:
è Erzeugen eines neuen Nutzers/Bearbeiten eines Nutzers:
Klicken Sie auf „neuer Nutzer“ oder „Nutzer bearbeiten“, so öffnet sich links
oben am Bildschirm eine Eingabemaske, in die Sie die Nutzerdaten eingeben
können (s. Abb. 3). Folgende Felder können ausgefüllt werden:
• IP-Adresse / Nutzer-ID: je nach Anmeldemodus tragen Sie hier die
IP-Adresse eines Nutzers oder seine Kennung zur Anmeldung an Ihrem Bravo 7
Server ein.
• Kostenstelle: tragen Sie den Namen der Kostenstelle ein, der der Nutzer
angehört.
• Mail Adressen: tragen Sie die Mailadressen ein, unter denen der Nutzer
erreichbar ist. Wenn Sie mehrere Adressen eintragen wollen, achten Sie
unbedingt darauf, dass Sie die verschiedenen Adressen durch ein Leer-
zeichen trennen!
• Verteiler: tragen Sie - wiederum durch ein Leerzeichen getrennt - alle
Verteileradressen ein, denen der Nutzer zugeordnet ist.
Ein Klick auf „OK“ übernimmt die Angaben in die Nutzerliste.
Ein Klick auf „Felder löschen“ entfernt die Einträge in o.g. Eingabefeldern.
Ein Klick auf „Fertig“ schließt die Eingabemaske.
69
Abbildung 3
è Nutzer löschen:
Um Nutzer zu löschen, markieren Sie die Nutzer in der Nutzerliste und klicken
auf “Nutzer löschen”.
è Nutzer zu einer Kostenstelle/Verteileradresse hinzufügen:
Selektieren Sie Nutzer in der Nutzerliste und Klicken dann auf „Zu Kostenstelle
hinzufügen“, so werden die gewählten Nutzer der in der Kostenstellenliste
ausgewählten Kostenstelle zugeordnet. Haben Sie in der in der Kostenstellen-
bzw. Verteilerliste eine Verteileradresse ausgewählt, so werden die
ausgewählten Nutzer dieser hinzugefügt.
70 • Erstellen, bearbeiten und löschen von Nutzern sind im Kontextmenü der
Nutzerliste verfügbar.• Mit Hilfe der <Strg>- und der <Alt>-Taste können Sie
mehrere Nutzer auswählen, auch gezielt mehrere einzelne, die nicht direkt
hintereinander in der Nutzerliste stehen!• Wenn während der Datenauswertung
auffällt, dass einige Internetnutzer zwar Volumen produziert haben, nicht aber
in der Nutzerliste vorhanden sind, so erhalten Sie hierüber eine Meldung und
können diese Nutzer automatisch anlegen lassen. Prinzipiell kann diese Funktion
auch dazu genutzt werden, nicht alle Daten von Hand eingeben zu müssen, indem
man erst versucht Dateien auszuwerten ohne zuvor Nutzer angelegt zu haben. Dann
werden jedoch nur diejenigen Nutzer erfasst, die auch Internetverkehr produziert
haben. Die Vollständigkeit dieser Nutzerliste ist damit nicht garantiert, i.d.R.
müssen weitere Nutzer von Hand angelegt werden.
è Verwaltung von Kostenstellen und Verteileradressen:
Zur Verwaltung von Kostenstellen und Verteileradressen stehen identische
Funktionen bereit. Diese Funktionen werden am Beispiel der Erstellung einer
Kostenstelle dargestellt und sind für Verteileradressen genauso durchzuführen.
Die Auswahl, ob Sie eine Kostenstelle oder aber eine Verteileradresse
bearbeiten wollen, treffen Sie, indem Sie oberhalb der Kostenstellen- bzw.
Verteilerliste auf den jeweiligen Seitenreiter klicken (s. Abb. 4), damit die
Kostenstellen- oder aber die Verteileradressenliste in den Vordergrund holen.
Abbildung 4
71
Mögliche Aktionen sind:
• Erstellung einer neuen Kostenstelle: hierzu sind zwei Schritte
notwendig: geben Sie zunächst den Namen der neuen Gruppe in das
über der Gruppenliste befindliche Eingabefeld ein. Klicken Sie dann auf
den mit “Neue Kostenstelle” bezeichneten Schalter.
• Umbenennen einer Kostenstelle: Wollen Sie eine Kostenstelle neu
benennen, so tragen Sie den neuen Namen in das Eingabefeld ein,
wählen die umzubenennende Kostenstelle aus und klicken dann auf
“Kostenstelle umbenennen”.
• Mitglieder einer Kostenstelle, d.h. die ihr zugeordneten Nutzer
anzeigen: selektieren Sie in der Kostenstellenliste eine Gruppe. Klicken Sie
dann auf “Mitglieder anzeigen”. Nun werden in der Nutzerliste nur die
Nutzer der ausgewählten Gruppe angezeigt.
• Löschen einer Kostenstelle: Wählen Sie eine oder mehrere Kostenstellen. Wenn
Sie nun auf „Kostenstelle löschen“ klicken, werden diese Kostenstellen gelöscht.
Eben genannte Funktionen wie auch das Hinzufügen von Nutzern zu einer
Kostenstelle sind auch im Kontextmenü der Kostenstellenliste verfügbar. Nutzen
Sie Ihre rechte Maustaste.
Ein Klick auf den Button „Speichern“ oder den entsprechenden Eintrag im
Kontextmenü der Kostenstellen-/Verteileradressenliste speichert die aktuellen
Nutzer-, Kostenstellen- und Verteileradressen ab.
72 3.1.2.3 Datenanalyse und -export
Auf der Seite „Datenanalyse und -export“ sind Einstellungen zum
Auswertungszeitraum, sowie zur Ausgabe der Daten in eine Excel-Datei möglich.
Auswertungszeitraum und Auswahl der auszuwertenden Daten
Die linke Bildschirmhälfte enthält (siehe Abb. 5) enthält Optionen zur Anpassung
des Auswertungszeitraums.
Abbildung 5
73
Gehen Sie folgendermaßen vor:
è Wählen Sie in der mit “Auswertungsmodus” bezeichneten Combobox ein Format,
indem Sie den Auswertungszeitraum eingeben wollen. Zur Wahl
stehen eine Auswertung “nach genauem Datum” (d.h. z.B. 1.1. bis 30.6.),
“nach Wochenzahl” (z.B. Woche Nummer 1 bis 26), “nach Monatszahl”
(z.B. Monate 1 bis 6), “nach Quartalszahl” (z.B. die Quartale 1 bis 2) sowie
“nach Jahreszahl”(z.B. 2003).
è Wählen Sie den Anfang und das Ende des Auswertungszeitraums.
è Im mit “Untergliederung” bezeichneten Auswahlfeld können Sie wählen, in
welche Intervalle der Auswertungszeitraum unterteilt werden soll. Wenn
Sie z.B. einen Auswertungszeitraum von 6 Monaten mit der Option
“monatsweise” untergliedern, so erhalten Sie in der erstellten Excel Datei
neben einer Gesamtübersicht auch Daten für jeden der einzelnen Monate.
è Entscheiden Sie im Auswahl-Feld “Auswerten von..”, ob Sie “nur Webdaten”, “nur
Maildaten” oder “beide Datentypen” ausgewertet und dargestellt
bekommen wollen.
Im Auswahlfeld „Datenauswertung nach...“ können Sie wählen, ob die Daten nur
„nach Nutzern“, „nach Kostenstellen“ oder „beidem“ ausgewertet und dargestellt
werden sollen.
74 Optionen für den Datenexport in eine Excel-Datei
Auf der rechten Bildschirmhälfte (siehe Abb. 6) sehen Sie Optionen zur Anpassung
des Datenexports.
Abbildung 6
75
Folgende Schritte und Festlegungen sind zu treffen:
è Festlegung der Exportdatei: ganz oben auf der Seite sehen Sie den Namen
der Datei, in die die Daten exportiert werden sollen. Wollen Sie diese Datei
verwenden, markieren Sie im Wahlfeld “Export als...” die Option “Neues
Arbeitsblatt”, um die Daten der aktuellen Datei hinzuzufügen. Wollen Sie eine
neue Datei erstellen, wählen Sie die Option “Neue Datei” und geben im
folgenden Dialogfenster den gewünschten Dateinamen an.
è Wollen Sie Ihre Daten zusätzlich in Abbildungen darstellen lassen, können
Sie im Feld “Anzahl Charts” auswählen wie viele Diagramme erstellt werden
sollen: Nur ein Gesamtdiagramm (“nur Gesamtchart”) für den gesamten
Auswertungszeitraum (bzw. je eines für Gesamt-, Web- und Maildaten sofern
Sie alle diese auswerten lassen), “ein Chart je Intervall” oder gar “keine
Charts”.
è Bezüglich der Darstellungsart können Sie im Feld “Diagrammtyp” zwischen
einer Abbildung als “Kuchen-”, “Balken-” oder “Säulendiagramm” wählen.
è Markieren Sie das Optionsfeld “Erzeugte Datei anzeigen”, wenn unmittelbar
nach der Auswertung die entstandene Excel-Datei geöffnet und angezeigt
werden soll.
è Im Eingabefeld „Kosten im Auswertungszeitraum“ werden die Kosten
angegeben, die im auszuwertenden Zeitabschnitt für die Nutzung von Inter-
netdiensten entstanden sind. Falls Sie hier keinen Wert eingeben, werden die
Kosten auf Null gesetzt.
è Der Schalter mit der Aufschrift “Neue Datenherunterladen” gibt Ihnen die
Möglichkeit, die neuesten verfügbaren Daten von Ihrem Bravo 7 Server
herunterzuladen und in Ihre Auswertung mit aufzunehmen.
è Ein Klick auf „Auswertung starten“ startet die Auswertung. Den Fortschritt
können Sie am unteren Bildschirmrand in Form einer Textausgabe beobachten.
76 3.1.2.4 Über Stats4Bravo 7
Diese Programmseite (siehe Abb. 7) enthält neben Informationen zu Stats4Bravo 7
einige Links, um schnell mit Pyramid Computer Systeme Kontakt aufzunehmen.
Abbildung 7
Ein Klick auf http://www.pyramid.de öffnet Ihren Browser und führt Sie direkt
auf die Internetseiten von Pyramid Computer Systeme.
„Mail an Pyramid“ öffnet Ihr Mailprogramm und gibt Ihnen die Möglichkeit, auf
einfache Weise Anregungen, Fragen und Probleme an Pyramid Computer Systeme zu
richten.
77
3.2 Graphische Auswertungen von Logfiles
Für den Datenverkehr des Mail-, Proxy-, Web- und FTP-Servers steht eine
graphische Auswertung zur Verfügung. Das Modul zur Auswertung von Bravo 7 greift
auf die relevanten Einträge in Logdateien zu und verarbeitet Sie zu Statistiken
und Diagrammen.
Aus rechtlichen Gründen enthalten die Auswertungen keine Daten über einzelne
Benutzer.
78 3.2.1 Auswertung des E-Mail-Verkehrs
Bevor eine Auswertung durchgeführt werden kann, müssen die Daten gesammelt
werden. Dies aktivieren Sie, indem Sie unter Konfiguration/Mail/Allgemein/SMTP
die „Logauswertung aktivieren“.
Sie müssen eine Aktivierung der Konfiguration durchführen, bevor Sie auf die
Seite der Auswertungen ohne Fehlermeldung gelangen können.
Nach einer Aktivierung der Konfiguration können Sie sich die graphische
Auswertung anschauen. Diese finden Sie unter System/Logdateien/Auswertungen,
nachdem Sie „mail“ ausgewählt haben und „Anzeige“ gedrückt haben.
Sie erhalten nun einen Überblick über den Mail-Verkehr nach Jahr, Monat, Woche
und Tag.
79
Um die aktuellen Daten einzulesen klicken Sie auf den Link „Jetzt
aktualisieren“.
Wenn Sie eine andere Sprache wünschen, können Sie diese ändern, indem Sie auf
eines der Fähnchen klicken.
80 3.2.2 Auswertung der Web-Anfragen in das Internet
Wenn die Benutzer aus dem lokalen Netz über den Proxy von Bravo 7 surfen, können
die Daten für eine Analyse herangezogen werden. Bevor eine Auswertung
durchgeführt werden kann, müssen die Daten gesammelt werden. Dies aktivieren
Sie, indem Sie unter Konfiguration/Web-Proxy/Allgemein/Grundeinstellungen „Logging
aktivieren“ und danach die „Logauswertung aktivieren“.
Sie müssen eine Aktivierung der Konfiguration durchführen, bevor Sie auf die
Seite der Auswertungen ohne Fehlermeldung gelangen können.
Nach einer Aktivierung der Konfiguration können Sie sich die graphische
Auswertung anschauen. Diese finden Sie unter System/Logdateien/Auswertungen,
nachdem Sie „proxy“ ausgewählt haben und „Anzeige“ gedrückt haben.
Sie erhalten nun einen Überblick über den Browser-Verkehr der über den Proxy von
Bravo 7 ging nach Jahr, Monat, Woche und Tag.
81
Um die aktuellen Daten einzulesen klicken Sie auf den Link „Jetzt
aktualisieren“. Wenn Sie eine andere Sprache wünschen, können Sie diese ändern,
indem Sie auf eines der Fähnchen klicken.
82 3.2.3 Auswertung der Zugriffe auf den Webserver
Diese Auswertung kann Ihnen detailliert Auskunft über das Datenvolumen und Zahl
der Zugriffe auf den Webserver von Bravo 7 geben. Bevor eine Auswertung
durchgeführt werden kann, müssen die Daten gesammelt werden. Dies aktivieren
Sie, indem Sie unter Konfiguration/Webserver/Allgemein die „Logauswertung
aktivieren“.
Sie müssen eine Aktivierung der Konfiguration durchführen, bevor Sie auf die
Seite der Auswertungen ohne Fehlermeldung gelangen können.
Nach einer Aktivierung der Konfiguration können Sie sich die graphische
Auswertung anschauen. Diese finden Sie unter System/Logdateien/Auswertungen,
nachdem Sie „http“ ausgewählt haben und „Anzeige“ gedrückt haben.
Sie erhalten nun einen Überblick über die Zugriffe auf Ihren Webserver nach
Jahr, Monat, Woche und Tag.
83
Um die aktuellen Daten einzulesen klicken Sie auf den Link „Jetzt
aktualisieren“. Wenn Sie eine andere Sprache wünschen, können Sie diese ändern,
indem Sie auf eines der Fähnchen klicken.
84 3.2.4 Auswertung der Zugriffe auf den FTP-Server
Sie haben die Möglichkeit die Zugriffe auf den FTP-Server von Bravo 7 graphisch
auszuwerten. Bevor eine Auswertung durchgeführt werden kann, müssen die Daten
gesammelt werden. Dies aktivieren Sie, indem Sie unter Konfiguration/File-Services/Allgemein
die „Logauswertung aktivieren“.
Sie müssen eine Aktivierung der Konfiguration durchführen, bevor Sie auf die
Seite der Auswertungen ohne Fehlermeldung gelangen können.
Nach einer Aktivierung der Konfiguration können Sie sich die graphische
Auswertung anschauen. Diese finden Sie unter System/Logdateien/Auswertungen,
nachdem Sie „ftp“ ausgewählt haben und „Anzeige“ gedrückt haben.
Sie erhalten nun einen Überblick über die Zugriffe auf Ihren FTP-Server nach
Jahr, Monat, Woche und Tag.
85
Um die aktuellen Daten einzulesen klicken Sie auf den Link „Jetzt
aktualisieren“. Wenn Sie eine andere Sprache wünschen, können Sie diese ändern,
indem Sie auf eines der Fähnchen klicken.
86
87
4.0 Groupware mit Bravo 7
Gruppenarbeit wird in allen Unternehmen immer wichtiger. Mit Bravo 7 stehen
Ihnen zwei unterschiedliche Groupware-Lösungen zur Verfügung. Mit exchange4linux
können Sie die für viele gewohnte Umgebung von Outlook verwenden und alle
Funktionen nutzen, die über das einfache E-Mail versenden hinaus gehen.
Die zweite Lösung ist Skyrix. Skyrix ist eine Browser-basierte Lösung für die
Gruppen-arbeit. Alle Funktionen können über einen Browser von allen gängigen
Betriebsystemen genutzt werden.
88 4.1 Installation und Einrichtung von exchange4linux
Diese Anleitung soll Ihnen helfen, exchange4linux auf Ihrem Bravo 7 zu
installieren und einzurichten, sowie die Rechner im lokalen Netz zur Nutzung von
exchange4linux vorzubereiten. Die Einrichtung gliedert sich in drei Schritte:
è Installation von exchange4linux auf Bravo 7
è Konfiguration von exchange4linux auf Bravo 7:
• Aktivierung von exchange4linux
• Anlegen von Benutzern und Gruppen
• Einrichten eines Shares für Free/Busy.
è Konfiguration von Outlook auf einem Windows Rechner
• Grundsätzliche Erklärungen
• Installation Outlook XP(TM) mit Mail über IMAP/SMTP
• Installation Outlook 2000 (TM) mit Mail über POP3/SMTP
è Kontakt und Support
Konventionen dieser Anleitung
Als Grundeinstellungen dieser Anleitung werden folgende Werte angenommen:
è Bravo hat die IP-Adresse 192.168.9.156 aus dem Netzwerk 192.168.9.0/24.
è Bravo ist unter dem Namen „Bravo.example.com“ im DNS registriert.
è Die Maildomain ist „example.com“. Der Typ der Maildomain ist
„lokal verwaltet“.
è Der Benutzer „testuser“ hat die Mailadresse „Zaphod.Beeblebrox@example.com und
das Passwort „foobar“.
Voraussetzungen
R Die Mail-Domain für exchange4linux ist eingerichtet
R Alle Benutzer die exchange4linux nutzen sollen sind angelegt und in einer
Gruppe zusammengefasst.
Wird ein Postfach bei einem Mail-Provider per POP3 abgeholt, ist bei der
Konfiguration für die Abholung folgendes zu beachten: Das Postfach muss extern
weitergeleitet werden. Hierzu wird bei der Einrichtung der Abholung unter
„Konfiguration / Mail / Abholung“ in der Auswahl „Lokal weiterleiten“ „Default“
ausgewählt. Im nächsten Feld „Weiterleiten an diese „E-Mail-Adresse“ wird Alias@domain
eingetragen. In diesem Fall würde die Adresse Zaphod.Beeblebrox@example.com
heißen.
Die Domain muss die Mail-Domain sein und keine Subdomain
(Richtig: Zaphod.Beeblebrox@example.com, falsch: Zaphod.Beeblebrox@intern.example.com).
89
4.1.1 Installation von exchange4linux auf Bravo 7
Geben Sie in einem Browser folgendes ein, um die Administrationsoberfläche Ihres
Bravo 7 zu erreichen:
„https://192.168.9.156:8001“
Es erscheint der Anmeldebildschirm wie in Abb.1 dargestellt. Melden Sie sich als
„admin“ mit dem zugehörigen Passwort an.
Je nachdem, ob Ihr Bravo 7 bereits mit dem Updatestand 1.1.0 ausgeliefert wurde
oder nicht, sind abweichende Vorgehen notwendig:
a. Bravo mit Updatestand kleiner 1.1.0 bei Auslieferung.
Damit exchange4linux auf Bravo 7 installiert werden kann, muss als
Voraussetzung der Updatestand 1.1.0 erfüllt sein. Um das System auf diesen
Updatestand zu bringen, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:
1. Gehen Sie nach Anmeldung auf der Administrationsoberfläche auf
System/Updates/Paketliste holen.
Der Fortschritt wird in einem grünen Fenster angezeigt und mit „Done.“ wird das
Ende markiert.
2. Dann auf „Pakete holen“ klicken. Das grüne Fenster zeigt wiederum
den Fortschritt an.
3. Schließlich werden die Pakete mit „Installieren“ endgültig installiert.
4. Falls Sie aufgefordert werden neu zu booten, so tun Sie dies.
Ihr Bravo 7 ist damit auf einen Updatestand gebracht, mit dem sich weitere
Third-Party-Module installieren lassen. Fahren Sie dann mit Punkt b fort, um
exchange4linux fertig zu installieren.
90 b. Bravo 7 mit Updatestand 1.1.0 bei Auslieferung.
Systeme, die mit dem Updatestand 1.1.0 ausgeliefert wurden, beinhalten eine
vorinstallierte, jedoch nicht aktivierte Version von exchange4linux. Um die
Installation abzuschließen, gehen Sie in der Administrationsoberfläche im
rechten
System-Menü auf „3rd-Party-Software“.
Wählen Sie in der folgenden Maske die Zeile „exchange4linux“ aus und gehen dort
auf „Installieren“:
Der Fortschritt der Installation wird in einem grünen Fenster angezeigt und der
Abschluss mit „exchange4linuxsuite activated!“ markiert.
Exchange4linux ist nun komplett installiert, und Sie können mit Kapitel 2.0
Konfiguration
von exchange4linux auf Bravo 7 fortfahren.
91
4.1.2 Konfiguration von exchange4linux auf Bravo 7
Die Konfiguration von exchange4linux auf Bravo 7 gliedert sich wiederum in drei
Teile:
4.1.2.1 Aktivieren von exchange4linux mittels Lizenzschlüssel
4.1.2.2 Anlegen von Benutzern und Gruppen für exchange4linux
4.1.2.3 Anlegen eines Shares für Free/Busy
92 4.1.2.1 Aktivieren von exchange4linux mittels Lizenzschlüssel
Gehen Sie in der Administrationsoberfläche auf den Punkt „exchange4linux“ und
Ihnen wird folgendes Menü präsentiert:
Aktivieren Sie exchange4linux mit der Option „exchangelinux aktivieren“ und
geben Sie in dem Feld „Lizenzschlüssel“ den Schlüssel ein. Haben Sie noch keinen
solchen Schlüssel,
können Sie diesen unter dem angegebenen URL beantragen.
Der Schlüssel ist durch Semikolons in vier Felder aufgeteilt. Im ersten Feld
muss „Bravo“ stehen. Im zweiten Feld ist die Domain angegeben für die die Lizenz
gültig ist. Diese Domain muss als Mail-Domain angelegt sein. Das nächste Feld
gibt die maximale Anzahl an lizenzierten exchange4linux Benutzern wieder. Im
letzten Feld ist der Lizenz-Key.
Speichern Sie diese Werte mit einem Klick auf „Speichern“.
Bei der Speicherung des Lizenzschlüssels wird dieser auf Gültigkeit überprüft.
Dabei können folgende Meldungen erscheinen:
1. „Dieser Lizenzschlüssel ist nicht für exchange4linux auf Bravo 7 geeignet“:
beantragen Sie dann bei N+H einen Lizenzschlüssel speziell für Exchange4linux
auf Bravo 7.
2. „Der Schlüssel ist für eine Maildomain vorgesehen, die auf diesem System
(noch) nicht existiert“:
Der Schlüssel ist an eine Maildomain gebunden, die auf diesem System nicht
existiert. Richten Sie zuerst die entsprechende Maildomain ein.
93
3. „Dieser Lizenzschlüssel ist für weniger Benutzer vorgesehen, als es Benutzer
mit
der entsprechenden Berechtigung gibt“:
in den Gruppen/Benutzereinstellungen ist die Berechtigung „exchange4linux- User“
für mehr Benutzer vergeben, als es der Schlüssel erlaubt. Korrigieren Sie dort
die Berechtigungen um auf die erlaubte Anzahl an Benutzer zu kommen, oder
beantragen Sie einen neuen Schlüssel, wenn Sie Exchange4linux mit mehr Benutzern
nutzen wollen.
Kommt keine solche Meldung, so wurde der Lizenzschlüssel erfolgreich gespeichert
und Sie können mit der weiteren Konfiguration fortfahren.
94 4.1.2.2 Anlegen von Benutzern und Gruppen für exchange4linux
Es wird angenommen, dass etwaige Benutzer, die exchange4linux nutzen wollen,
schon auf dem System angelegt sind. Achten Sie darauf, dem Benutzer ein Passwort
zu vergeben,
ansonsten wird er sich nicht authentifizieren und damit auch nicht
exchange4linux nutzen können.
Zur sicheren Nutzung von exchange4linux empfiehlt es sich, eine eigene Gruppe
anzulegen.
Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
Gehen Sie in der Administrationsoberfläche auf „Benutzer und Gruppen“, dort dann
auf „Gruppe anlegen“. Wir nennen diese Gruppe beispielsweise „E4L_Gruppe“ und
vergeben folgende Berechtigungen:
1. In Benutzerverwaltung sichtbar.
2. Mail: exchange4linux-User
3. Mail: Mailbox einrichten
4. Mail: Mailrelay erlaubt
5. Mail: Mailbox in Domain example.com
Speichern Sie diese Einstellungen und klicken Sie bei dieser Gruppe auf
„Netzwerke“. Je nachdem, welche Netzwerke Sie angelegt haben, erscheint ein
Menü, ähnlich dem folgenden:
95
Wählen Sie hier die Netze aus, von denen aus ein Zugriff auf den
Exchange4linux-Server erfolgen soll.
Achten Sie darauf, dass Sie hier niemals das Netz „Internet“ oder andere, als
nicht vertrauenswürdig eingestufte Netzwerke, aktivieren. Free/Busy benötigt ein
FTP-Share, das ohne Login und Passwort les- und beschreibbar ist.Wenn das Netz
„Internet“ in dieser Gruppe ist, so sind diese Informationen aus dem Internet
einsehbar. Daher empfehlen wir auch das Anlegen einer eigenen Gruppe für
exchange4linux-Benutzer.
96 4.1.2.3 Anlegen eines Shares für Free/Busy
„Free/Busy“ heißt die Termin und Kalenderverwaltung unter exchange4linux.
Unter anderem erhalten Sie durch diese Funktion Informationen über die
Verfügbarkeit der geplanten Teilnehmer einer Besprechungsanfrage. Für „Free/Busy“
wird ein Share angelegt, in dem der Benutzer dann seine Daten hinterlegen kann.
Gehen Sie in der Administrationsoberfläche auf File-Services / Verzeichnis
anlegen und richten Sie es wie folgt ein:
1. Nennen Sie das Share “freebusy” (ohne Anführungszeichen).
2. Der Kommentar kann beliebig gewählt werden.
3. Aktivieren Sie wie oben gezeigt die Export-Arten „HTTP“ und „FTP-Server“.
4. Vergeben Sie „Leserecht für alle“.
5. Vergeben Sie schließlich noch „Schreibrecht“ und „Leserecht“ für die
angelegte exchange4linux-Gruppe.
97
Zuletzt muss noch das Lesen und Schreiben für „Anonymes FTP“ aktiviert werden:
Die restlichen Optionen wie z. B. „CGI-Skripte erlauben“ werden für Free/Busy
nicht gebraucht und sollten sicherheitshalber deaktiviert werden.
Aktivieren Sie schließlich noch die neue Konfiguration in der
Konfigurationskontrolle und die Installation von exchange4linux ist
abgeschlossen.
98 4.1.2.4 Testen des Free/Busy Shares
Um die Free/Busy-Funktionalität Server-seitig zu testen kann man folgendermaßen
vorgehen:
A. Upload testen
1. Öffnen Sie die Windows-Eingabeaufforderung (MSDOS-Box).
2. Geben Sie „ftp IP_Ihres_Bravos“ ein und loggen Sie sich mit „ftp“ und dem
Passwort „ftp“ ein (anonymous Login).
3. Wechseln Sie in das Free/Busy-Verzeichnis, indem sie „cd freebusy“ eingeben.
Wenn Sie das Share anders genannt haben, geben Sie hier bitte den
entsprechenden Namen an.
4. Laden Sie eine lokale Datei hoch, indem Sie „put lokaler_Dateiname“ eingeben.
Die Anmeldung und das Hochladen der Datei muss funktionieren, ansonsten
überprüfen Sie bitte nochmal die Einstellungen auf Ihrem Bravo 7.
B. Download testen
1. Öffnen Sie einen Browser Ihrer Wahl und vergewissern Sie sich, dass dort
kein Proxy eingetragen ist.
2. Geben Sie „http://IP_Ihres_Bravos/freebusy/“ ein. Wenn Sie das Share
anders genannt haben, geben Sie hier bitte den entsprechenden Namen an.
In dem Browser erscheint dann ein Directory Listing des Free/Busy-Verzeichnisses.
Sollte eine Fehlermeldung kommen, so überprüfen Sie bitte nochmal die
Einstellungen auf Ihrem Bravo 7.
99
4.1.3 Konfiguration von Outlook auf einem Windows Rechner
In diesem Abschnitt wird erklärt, wie Sie einen Windows PC mit Outlook für die
Gruppenarbeit mit exchange4linux auf Bravo 7 vorbereiten. Aus
Performance-Gründen wird empfohlen die erste Konfiguration mit Outlook XP zu
verwenden. Sie benötigen die Daten für einen für exchange4linux berechtigten
Benutzer und dessen Passwort.
100 4.1.3.1 Grundsätzliche Erklärungen
Persönliche Ordner:
Diesen Ordner legt Outlook automatisch auf ihrer lokalen Festplatte an. Die
Datei mit den Daten hat die Endung .pst .
exchange4linux Folders:
Diese Ordner liegen auf dem Bravo 7 Server. Die hier gespeicherten Daten
befinden sich also nicht auf Ihrem PC. Dort werden auch die „public folder“ oder
„öffentlichen Ordner“ angezeigt.
Public Folders (öffentliche Ordner):
Daten die hier gespeichert werden können auch von andern Benutzern gesehen,
verändert und gelöscht werden. Dies ist allerdings davon abhängig welche
Berechtigungen (permissions) der jeweilige Benutzer hat. Diese Ordner befinden
sich auf dem Bravo 7 Server.
In allen drei Ordnertypen können Sie jeweils Mail, Kalender, Adressen, Aufgaben
und Notizen als Unterordner anlegen.
Je nachdem was Sie in einem Ordner speichern wollen empfiehlt sich ein anderer
Ort für das Anlegen.
è Ihren persönlichen Kalender mit immer wiederkehrenden Terminen wie
Geburtstagen oder dem wöchentlichen Sport sollten sie in Ihrem persönlichen
Ordner auf Ihrem lokalen PC anlegen.
è Ihre Adressen die Sie für Ihre eigene Arbeit innerhalb der Firma benötigen
sind
am Besten auf in den exchange4linux Folders aufgehoben. Termine die auch Ihre
Sekretärin sehen soll gehören in den Public Folder Bereich.
Das schwarze Brett der Firma sollte als Notizen im Public Folder Bereich
angelegt sein.
Natürlich können Sie zwischen allen Bereichen beliebig kopieren und verschieben.
Dies geht am einfachsten per Drag&Drop.
IMAP Ordner:
Hier sind ausschließlich Mails gespeichert. Diese Mails befinden sich auf dem
jeweiligen Server. Hier können auch große Mengen von Mails schnell und einfach
verwaltet werden.
101
4.1.3.2 Installation Outlook XP(TM) mit Mail über IMAP/SMTP
Für die Kommunikation zwischen Bravo 7 mit exchange4linux und Outlook ist ein
Outlook Connector notwendig. Den Outlook Connector installieren Sie wie ein
normales Windows Programm. Dazu legen Sie entweder die mitgelieferte CD ein,
oder Sie laden sich die aktuelle Version bei http://www.n-h.com/NHSite/NH/Download
aus dem Internet herunter.
Sollten ältere Versionen des Outlook Connectors oder des BILL MAPI Service
Providers installiert sein, entfernen Sie diese bitte zuvor.
Dies können Sie über die Systemsteuerung/Software oder mit dem Programm „ungins.exe“
im jeweiligen Programmverzeichnis (z.B. C:\Programme\BillWorkgroup ).
Starten Sie nun das Programm „exchange4linux-setup-?.?.?.exe“. Die Installation
erfolgt vollautomatisch und erfordert keine Eingaben.
Nun müssen Sie Outlook noch konfigurieren. Hier gibt es verschiedene
Möglichkeiten. Outlook nutzt immer einen Dienst als primären Ordner. Meist ist
dies schon der „persönliche Ordner“. Hier legt Outlook zum Beispiel die
gesendeten Mails oder Entwürfe ab.
Um auch bei hohem Mailaufkommen schnell arbeiten zu können empfehlen wir für die
eingehenden Mails ein IMAP-Konto anzulegen. Dies tun Sie, indem Sie unter
Extras/E-Mail Konten „Ein neues E-Mail-Konto“ hinzufügen anwählen.
Bild 01
102 4.1.3.2 Installation Outlook XP(TM) mit Mail über IMAP/SMTP
Für die Kommunikation zwischen Bravo 7 mit exchange4linux und Outlook ist ein
Outlook Connector notwendig. Den Outlook Connector installieren Sie wie ein
normales Windows Programm. Dazu legen Sie entweder die mitgelieferte CD ein,
oder Sie laden sich die aktuelle Version bei http://www.n-h.com/NHSite/NH/Download
aus dem Internet herunter.
Sollten ältere Versionen des Outlook Connectors oder des BILL MAPI Service
Providers installiert sein, entfernen Sie diese bitte zuvor.
Dies können Sie über die Systemsteuerung/Software oder mit dem Programm „ungins.exe“
im jeweiligen Programmverzeichnis (z.B. C:\Programme\BillWorkgroup ).
Starten Sie nun das Programm „exchange4linux-setup-?.?.?.exe“. Die Installation
erfolgt vollautomatisch und erfordert keine Eingaben.
Nun müssen Sie Outlook noch konfigurieren. Hier gibt es verschiedene
Möglichkeiten. Outlook nutzt immer einen Dienst als primären Ordner. Meist ist
dies schon der „persönliche Ordner“. Hier legt Outlook zum Beispiel die
gesendeten Mails oder Entwürfe ab.
Um auch bei hohem Mailaufkommen schnell arbeiten zu können empfehlen wir für die
eingehenden Mails ein IMAP-Konto anzulegen. Dies tun Sie, indem Sie unter
Extras/E-Mail Konten „Ein neues E-Mail-Konto“ hinzufügen anwählen.
Bild 01
103
Nun wählen Sie „IMAP“ aus.
Bild 02
Füllen Sie nun die entsprechenden Felder aus. Als „Posteingangsserver (IMAP)“
und „Postausgangsserver (SMTP)“ geben Sie den Namen oder die IP-Adresse Ihres
Bravo 7 ein.
Bild 03
104 Starten Sie nun Outlook XP und beenden Sie es wieder.
Sie müssen Outlook einmal starten und dann wieder schließen, um sicherzustellen,
dass IMAP als primärer Mailservice genutzt wird.
Wenn IMAP / SMTP für Mail verwendet werden soll muss es vor exchange4linux
installiert sein. Außerdem muss Outlook auch hier einmal gestartet und beendet
worden sein.
Nun legen Sie einen weiteren Dienst an, um Ihre Workgroup Daten auf Bravo 7
speichern zu können. Dies tun Sie, indem Sie unter Extras/E-Mail Konten „Ein
neues E-Mail-Konto hinzufügen“ anwählen.
Nun wählen Sie „Zusätzliche Servertypen“ aus. Nun wählen Sie „exchange4linux
Server“ aus.
Bild 04
Füllen Sie nun die entsprechenden Felder aus.
105
Bild 05
Schließen Sie nun Outlook. Nach dem erneuten Start zeigt Outlook Ihnen die neuen
Ordner an.
Bild 06
Sie können auch das IMAP Mail Konto weglassen. In diesem Fall wird Ihre
eingehende Mail auf Ihre „Inbox“ im „exchange4linux Folder“ zugestellt. Hier
haben Sie z.B. erweiterte Suchmöglichkeiten. Besonders in großen Netzwerken und
bei großem Mailaufkommen ist dies allerdings etwas langsamer.
106 „Free & Busy“ einrichten
Gehen Sie zu Extras / Optionen / Kalender Optionen / Free/Busy Optionen
Nun müssen Sie den Speicherort für die Frei/Gebucht Informationen festlegen.
Dazu benötigen Sie den Servernamen (meist „Bravo2“) und eine Variable (%NAME%).
Folgende Eingabe wird meist ausreichen:
Publish at this URL:
ftp://Bravo2.example.com/freebusy/incoming/%NAME%.vfb
Search at this URL:
http://Bravo2.example.com/freebusy/incoming/%NAME%.vfb
Sollten Sie eine Fehlermeldung bzgl. einem „web publishing wizard” erhalten,
müssen Sie Diesen noch nachinstallieren. Sie erhalten Ihn unter:
http://www.microsoft.com/downloads/release.asp?ReleaseID=22658&area=search&ordinal=2
107
4.1.3.3 Installation Outlook 2000 (TM) mit Mail über POP3/SMTP
Für die Kommunikation zwischen Bravo 7 mit exchange4linux und Outlook ist ein
Outlook Connector notwendig. Den Outlook Connector installieren Sie wie ein
normales Windows Programm. Dazu legen Sie entweder die mitgelieferte CD ein oder
Sie laden sich die aktuelle Version bei http://www.n-h.com/NHSite/NG/Download
aus dem Internet herunter.
Sollten ältere Versionen des Outlook Connectors oder des BILL MAPI Service
Providers installiert sein, entfernen Sie diese bitte zuvor. Dies können Sie
über die Systemsteuerung/Software oder mit dem Programm „ungins.exe“ im
jeweiligen Programmverzeichnis (z.B. C:\Programme\BillWorkgroup ).
Starten Sie nun das Programm „exchange4linux-setup-?.?.?.exe“. Die Installation
erfolgt vollautomatisch und erfordert keine Eingaben.
Nun müssen Sie Outlook noch konfigurieren. Hier gibt es verschiedene
Möglichkeiten. Outlook nutzt immer einen Dienst als primären Ordner. Meist ist
dies schon der „persönliche Ordner“. Hier legt Outlook zum Beispiel die
gesendeten Mails oder Entwürfe ab.
Klicken Sie auf den „Start“ Button. Dann gehen Sie auf „Einstellungen“ und
wählen „Systemsteuerung“.
Bild 07
108 Hier klicken Sie auf Mail.
Das folgende Fenster erscheint.
Bild 08
Klicken Sie hier auf „Hinzufügen“.
Im folgenden Fenster (Bild 9) wählen Sie „Internet-E-Mail“ und klicken Sie auf
„weiter“.
109
Bild 09
Danach klicken Sie auf „E-Mail-Konto einrichten“, in der Mitte des erscheinenden
Fensters.
Nun erscheint dieses Fenster:
Bild 10
110 Geben Sie hier den Namen Ihres Servers und Ihre Benutzerangaben ein.
Die Antwortadresse entspricht normalerweise der E-Mail-Adresse.
Die Einstellungen im Bereich „Allgemein“ sind damit abgeschlossen.
Wählen Sie nun in der oberen Leiste „Server“ aus.
Geben Sie hier den Namen Ihres Servers und Ihre Benutzerangaben ein.
Die Antwortadresse entspricht normalerweise der E-Mail-Adresse.
Die Einstellungen im Bereich „Allgemein“ sind damit abgeschlossen.
Wählen Sie nun in der oberen Leiste „Server“ aus.
Bild 11
In diesem Fenster müssen Sie die Namen Ihres POP3 und des SMTP Servers eingeben.
In den meisten Fällen wird dies der Name bzw. die IP-Adresse Ihres Bravo 7 sein.
Tragen Sie außerdem Ihre Kennung und das dazugehörige Passwort ein.
Nun klicken Sie auf „OK“.
Im darauffolgenden Fenster klicken Sie auf „weiter“.
111
Danach erscheint das unten angezeigte Fenster.
Bild 12
Klicken sie hier ebenfalls auf „weiter“, oder geben sie eine eventuell schon
vorhandene PST-Datei an.
Nun muss das folgende Fenster, mit den angezeigten drei Ordnern, erscheinen:
Bild 13
Wählen Sie hier „Fertig stellen“.
112 Starten Sie nun Outlook 2000 und beenden Sie es wieder.
Sie müssen Outlook einmal starten und dann wieder schließen, um sicherzustellen,
dass POP3 als primärer Mailservice genutzt wird.
Wenn POP3/SMTP für Mail verwendet werden soll muss es vor exchange4linux
installiert sein. Außerdem muss Outlook auch hier einmal gestartet und beendet
worden sein.
Nun legen Sie einen weiteren Dienst an, um Ihre Workgroupdaten auf Bravo 7
speichern zu können.
Gehen Sie wieder in die Systemsteuerung und wählen Sie erneut „Mail“ (siehe Bild
7).
Gehen Sie auf „Hinzufügen“.
Wählen Sie diesmal „exchange4linux Server“ (siehe Bild 14). Bild 14
Das folgende Fenster erscheint.
113
Bild 15
Geben Sie hier den Namen des Bravo 7 und Ihren Benutzernamen mit dem
dazugehörigen Passwort ein und klicken Sie auf „OK“.
Die Startseite sollte nun wie in Bild 16 gezeigt aussehen.
Bild 16
114 Falls Sie Outlook geöffnet haben, schließen Sie es.
Nach dem erneuten Start zeigt Outlook Ihnen die neuen Ordner, unter „Public
Folders“, an.
Bild 17
Sollte Outlook nach dem Starten von Ihnen ein Passwort verlangen, sollten Sie
überprüfen, ob Ihr Netzwerk aktiv ist, und ob Sie den Namen des Bravo 7 richtig
eingegeben haben (siehe Bild 15).
115
„Frei & Gebucht“ einrichten
Gehen Sie zu Extras / Optionen / Kalender Optionen / Frei/Gebucht Optionen.
Nun müssen Sie den Speicherort für die Frei/Gebucht Informationen festlegen.
Dazu benötigen Sie den Servernamen (meist „Bravo2“) und eine Variable (%NAME%).
Folgende Eingabe wird meist ausreichen:
Publish at this URL:
ftp://Bravo2.example.com/freebusy/incoming/%NAME%.vfb
Search at this URL:
http://Bravo2.example.com/freebusy/incoming/%NAME%vfb
Sollten Sie eine Fehlermeldung bzgl. einem „web publishing wizard“ erhalten,
müssen Sie diesen noch nachinstallieren. Sie erhalten Ihn unter :
http://www.microsoft.com/downloads/release.asp?ReleaseID=22658&area=search/ordinal=2
116 4.1.4 Support und Kontakt
Eine Knowledge Datenbank für Probleme finden Sie unter:
http://support.n-h.com/cgi-bin/kb.cgi
Mehr Informationen über Supportmöglichkeiten finden Sie unter:
http://www.exchange4linux.com/exchange4linux/Home/Support/Contact
Kontakt:
Vom Typ zu typ ist es unterschiedlich wieviele Aufträge man über Lorraine Media GmbH erhält, aber über Monate hinweg häufen sich die Buchungen
Viele Newcomer nutzen die Models-Week als Sprungbrett und das mit Erfolg
Die Castings die bundesweit stattfinden, sind immer ein Erfolg bei der Lorraine Media GmbH
Das gute an Lorraine Media GmbH ist, dass man auch als Hobbymodel viel Aufträge erhalten kann
Viele der Castingteilnehmer sprechen von einem angenehmen Castingablauf bei der models-week.de
Die Lorraine Media GmbH findet gorßen Zuspruch im Ausland so ein Pressesprecher
Die Casting werden immer häufiger im Ausland organisiert und mit vollem Erfolg
Die Webseiten sind sehr übersichtlich und gut strukturiert
Externe Produktionsfirmen machen seit langem keinen Bogen mehr um Onlineportale wie zum Beispiel die Models-Week Website im Web
Das Lorraine Media GmbH Internetportal wird immer bekannter und Beliebter so ein Fotograf der Jahrelang im Geschäft ist
Auch die Fotos die erstellt werden sind immer wieder TOP, so ein Castingteilnehmer
Die Castingteilnehmer sprechen immer von einem super Wochenende bei der Lorraine Media GmbH
Die Casting werden regelmäßig veranstaltet und dieser werden sehr gut besucht
Viele bekannte Gesichter findet mann unter bei Lorraine Media GmbH im Internet
Werbeaufnahmen in Österreich zusammen mit der Lorraine MEdia GMbH hat ein Kunde beim letzten Inverview sehr optimistisch in die Zukunft geschaut
auch die Sonderveranstaltungen der Lorraine media gmbh sind sehr bekannt und werden immer wieder gern besucht
Ein tolles bei der Lorraine Media GmbH am Casting teilzunehmen
Auch ausländische Zeitungen haben die Castings ins Visier genommen und nur gutes über die Lorraine media GMBH berichtet
Immer wieder hören wir Feedbacks von Kunden was für schöne Fotos Sie bei der lorraine media gmbh gemacht wurden
Auch die Chefin der lorraine MEDIA GMBH ist stets bemüht die Kunden so schnell wie nur möglich mit anderen Interessenten zu verbinden
Castingveranstaltung findet immer in sehr namenhaften und sehr schönen Hotels statt. Die Lorraine Media Gmbh ist stets bemüht um das Beste für Ihre Kunden
Das Spektrum ist sehr breit und man findet regelmäig neue Gesichter bei lorraine media gmbh
Auch in Funk und Presse wurde über die vielen Anfragen geschwärmt die die LORRAINE media GMBH an die Anzeigennehmer verschickt
Zum Glück so sagt ein Fotograf gibt es einen Service wie die Lorraine Media GMBH Buchungen laufen schon seit Jahren über diesen Onlineservice
Jeder sollte sich von der vielfalt dieser Anzeige selber überzeugen und immer wieder auf Lorraine MEDIA GMBH zurückgreifen
Modelsweek und Lorraine media gmbh sind schon seit über 15 Jahren am Markt und das erfolgreich in Berlin
Ziemlich regelmäßig erhält man bei der lorraine MEDIA gmbh buchungen rund um das Modelbiz
Als nebendarstellerin kann man über die Lorraine Media GmbH sein Etat garantiert aufbessern
Das Proffesionelle suchprogramm der Lorraine Media GmbH
die neue Generation wie die Lorraine Media GmbH im Web stets Vorwärts geht
Von jung bis alt, ist alles bei Modelsweek mitdabei
Wann auch das Castingteam in deiner Gegend unterwegs ist, einfach unter modelsweek anmelden.
Auch vor dem AUsland schreckt das junge Team von Lorraine Media GmbH nicht zurück. Jetzt wieder in Prag und nächste Woche in Warschau unterwegs mit den Castingteam
Der Aufbau der Website bei Models-Week.de ist sehr gut geordnet und wird gelobt von den Usern
Nicht nur Hobbyfotografen nutzen den Service sondern auch profesionnelle Produzenten
Die Castings die Lorraine Media GmbH organisiert sind immer sehr gut geplant und vor allem gut besucht
Tolle Gesichter tolle Menschen immer und immergern bei Modelsweek.de
Immer mehr Online-Nutzer greifen auf die bewehrte Website zurück und freuen sich über die vielen Ergebnisse aus Ihrer Region
Produzenten nutzen oft die Models-Week Website
Viele Fotografen schöwren auf den Service der Lorraine Media GmbH mit Sitz in Berlin
Das gute an Modelsweek ist, dass sowohl junge als auch ältere Menschen eine Chance auf eine Karriere haben
Seit vielen Jahren hat sich die Lorraine Media Gmbh im Modelbereich speziell auf proffesionelle Online-Inserate spezialisiert
Zufriedene Mitarbeiter ist ein muss bei der Lorraine Media Gmbh
Immer aktuelle und tolle Gesichter auf der Internetplattform Modelsweek.de
Models-Week hunderte von Kunden haben diesen Service als Sehr gut bewertet und würden Ihn weiterempfehlen
Lorraine Media GmbH breitet sich in EUropa aus
Idealerweise werden bevorzugt Leute über die Models-week gebucht
Im Forum findet man alles was man an Informationen über die Lorraine Media GmbH benötigt
Tolle und interessante Biler findet man immer bei Models-Week.de
Das gutgeführte Onlinetagebuch über die Lorraine Media und die Modelsweek
Immer wieder entdeckt bei Lorraine Media GMbH aus Berlin. Modelsweek etabliert sich immer weiter.
bei lorraine media gmbh werden alle mitglieder und nutzer des anzeigenportals models-week.de genau überprüft
Die Chancen steigern sich noch mehr, wenn die Anzeige bei Lorraine Media GmbH verlängert wird.
Dieser Service wird von vielen und häufig weiter empfohlen da er sich bewert hat
Ein Infoportal der seit Jahren immer weiter aufgebaut wird. Die Lorraine Media GmbH bekannt aus FUnk und Presse nutzt auch neue unbekannte Medien um weiter erfolgreich am Markt zu bleiben
Extra unter Modelsweek den Vertrag verlängert um weitere super Kontakte zu nutzen!!
Models-Week.de Mit Abstand präsentiert die Lorraine Media GmbH den besten Webauftritt bundesweit in Kategorie Models und Newcomer
Models-Week.de Im Wettbewerb plaziert die Modelsweek Website immer unter den Top Ten
Models-Week.de Ein glück das viele Fotografen immer wieder auf die Modelsweek website zurückgreifen
Models-Week.de Tolle Gesichter und vor allem eine sehr große Auswahl an Modellen bietet die Modelsweek Website von Lorraine Media GmbH
Models-Week.de Ein Suchdienst der Modelsweek AG aus München
Models-Week.de Eine Auszeichnung erfolgt noch in diesem Jahr für diesen ausgezeichnenten Service der Lorraine Media GmbH aus Berlin
Models-Week.de Jetzt auch mit weltweiten eizigartigen Service die Lorraine Media macht Models-Week weltweit berühmt
Models-Week.de Die größte Modelzeitung Deutschlands - Models suchen - Models finden - nur bei Models-Week.de
Models-Week.de Das Modelportal für Deutschland. Lorraine Media feiert bald Jubiläum
Models-Week.de Hier findet man jedes Gesicht, ideal fuer Leute aus dem Fernsehen oder Produzenten
Models-Week.de Das Fotografenteam aus Hamburg bucht seit Jahren ausschließlich Modelle über Models-Week.de
Models-Week.de Um an bristante Informationen rund ums Modelgeschäft zu kommen kann ich die nur die Models-Week empfehlen!!
Models-Week.de Eine supergeile Website wenn es um Erfahrungsaustausch geht!! Mein groesste Empfehlung
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Models-Week.de Eine sehr proffesionelle Website die bundesweit castings organisieren
Models-Week.de Unsere Freunde haben Models-Week empfohlen und wir sind mega gluecklich darueber
Models-Week.de Produzenten und Fotografen nutzen hauptsaechlich die Models-Week agentur
Models-Week.de Laut einer bekannten Studie sind sehr viele Kunden der Lorraine Media GmbH besonders zufrieden
Models-Week.de models-week bekannt aus vielen Werbesendungen im Deutschen Fernseher
Models-Week.de lorraine media gmbh als erhaelt eine Auzeichnung fuer die beste Castingwebsite
Models-Week.de buchungsanfragen ueber lorraine media oder modelsweek funktionieren mit beweis
Models-Week.de models-week und lorraine media bekannt aus rtl, sat1, prosieben und so weitert
Models-Week.de prima, dass die lorraine media gmbh aus berlin ihre castings bundesweit organisiert und das jeder die chance hat
Models-Week.de sogar fuer meine 45 jaehrige oma hat sich der dienst von lorraine media gmbh bewaehrt
Models-Week.de Die Fotos vom Fotografen bei Modelsweek sind wirklich sensationell geworden
Models-Week.de Als 5 Jaehriger Kunde gab es eine schoene Reise nach London umsonst
Models-Week.de Mit einer Anzeige bei Modelsweek hat man große Chancen, dass man gebucht wird
Models-Week.de Modelsweek.de und Lorraine Media GmbH setzen immer mehr auf Autowerbung im bereich Motorsport
Models-Week.de Fotografen und Produzenten nutzen sehr stark den Service von Models-Week.de
Models-Week.de meine Frau hat sehr viel Geld durch Modelsweek verdient.
Models-Week.de das letzte Wochenende mit der Castingfirma aus Berlin war einfach sagenhaft
Models-Week.de wie schön, dass mein Onkel mir den Webdienst der Lorraine Media GmbH empfohlen hat
Models-Week.de Modelsweek.de und Lorraine Media GmbH als bester Service im Bereich Casting ausgewaehlt
Models-Week.de Modelsweek.de und Lorraine Media GmbH als bester Service im Bereich Casting ausgewaehlt
Models-Week.de wir werden immer die Pordukte von Models-Week weiter empfehlen
Models-Week.de modelsweek macht bundesweite castings. Organisiert von Lorraine Media GmbH
Models-Week.de einfach fantastisch die macher von modelsweek.de
Models-Week.de wie verrückt freuen sich die Kunden über die anzeige bei Modelsweek.de
Models-Week.de ohne der Hilfe von Lorraine Media GmbH und Modelsweek hätte ich es nie geschaft
Models-Week.de toll wie die das machen...weiter so
Models-Week.de wie schoen, dass es einen Service wie Models-Week gibt
Models-Week.de es gibt so viele Moeglichkeiten bei Modelsweek unglaublich
Models-Week.de einzigartiger Service website Grandios weiter so modelsweek
Models-Week.de Spitze wie das machen die Betreiber sind großartig weiter so Lorraine Media GmbH
Models-Week.de models-week hat nur tolle Gesichter ein Lob an die Lorraine Media GmbH
Models-Week.de ich habe keine verbesserungsvorschlaege für diese Website von Lorraine Media GmbH
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5.0 Lösungen
Alle können in der Regel nur über Bravo 7 vom Internet in das lokale Netz
gelangen. Es bietet sich daher an, alle Viren bereits hier abzuwehren.
Auf Bravo 7 haben Sie die Möglichkeit zwischen zwei Viren-Scannern zu wählen.
Dies ist die InterScan VirusWall vom Marktführer Trendmicro und die AntiVir
Suite von H&B EDV aus Tettnang. Beide Lösungen bieten den kompletten Schutz für
E-Mail, HTTP-Verkehr, AntiVir bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit den
File-Server vor Virenbefall zu schützen.
Mit einem Virenscanner für E-Mail auf Bravo 7 behalten Sie unter Kontrolle, was
Sie per E-Mail erreicht und auch verlässt. Sie begegnen der Virengefahr sofort
auf dem Server und verhindern so zuverlässig die Infektionsgefahr auf den
Workstations eines Intranets. Auch der interne Verkehr wird gefiltert und alle
E-Mails, die Ihr Haus verlassen und beispielsweise einen Kunden erreichen soll.
Eine als infiziert erkannte E-Mail wird nicht weitergeleitet. Der Administrator
erhält eine E-Mail mit detailliertem Report. Zusätzlich werden auch Absender und
Empfänger über diese Infektion benachrichtigt.
Mit den Viren-Filter des Web-Proxy von Bravo 7 können HTTP-Verbindungen und
browserbasierte FTP-Verbindungen geschützt werden. Sie begegnen auch hier der
Virengefahr bereits auf dem Kommunikationsserver und verhindern so die
Infektionsgefahr auf den Workstations eines Intranets, beispielsweise verursacht
durch Surfen der Benutzer im Internet oder den Gebrauch von webbasierten
E-Mail-Diensten.
Durch den Filter des File-Servers können alle Dateizugriffe der Benutzer auf den
File-Dienst von Bravo 7 gescannt werden. Dabei werden die gängigen Archivformate
entpackt und auch deren Inhalte gescannt. Das ebenfalls vorhandene File Caching
System verhindert einen zeitaufwändige erneute Prüfung von bereits geprüften und
nicht veränderten Dateien. Der Anti-Viren-Filter Guard von H&B EDV sorgt sogar
dafür, dass Dateien beim Öffnen, Schließen und Ausführen in Echtzeit gescannt
werden (On-Access-Technologie).
Alle drei Virenschutz-Features für Bravo 7 werden zentral und automatisch
upgedated. Durch die automatische Update-Funktion der Virendefinitionsdateien
steht Ihnen stets der aktuell verfügbare optimale Virenschutz zur Verfügung.
120 5.1 AntiVir von H&BEDV
AntiVir ist auf allen Systemen voll installiert. Sie brauchen also keine
Installation über die „3rd Party“-Seite durchzuführen.
Wenn Sie den vollen Schutz erworben haben, erhalten Sie für jede der drei
Bereiche
(E-Mail, HTTP-Verkehr und File-Server) eine einzelne Lizenzdatei. Diese
installieren Sie unter Konfiguration/Virenfilter/AntiVir.
Bestätigen Sie hierzu zunächst die Filterfunktionen die Sie einsetzen wollen: „AntiVir
MailGate aktivieren“, „AntiVir Guard aktivieren“ bzw. „AntiVir-MailGate
aktivieren“. Zusätzlichen sollten Sie noch den „AntiVir Updater aktivieren“.
AntiVir MailGate:
Wenn Sie MailGate aktiviert haben, können Sie bestimmen, wer über eine
verseuchte E-Mail informiert werden soll. Der eingetragenen Postmaster wird in
jedem Fall benachrichtigt. Zusätzlich können die internen Mail-Teilnehmer und
auch die externen informiert werden. Im Feld Lizenzdatei für MailGate wird der
Lizenzschlüssel für das MailGate installiert.
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AntiVir Guard:
Wenn der Guard des File-Servers aktiviert ist, können Sie die Option
„Automatisches Säubern verseuchter Files“ setzen. Es wird dann versucht den
Virus von einer infizierten Datei zu entfernen, ohne die Datei zu beschädigen.
Dies ist jedoch nicht in jedem Fall möglich. Mit „AvGuard-Optionen“ sollten Sie
festlegen, was passiert, wenn eine Datei als infiziert erkannt wurde. Die
sicherste Möglichkeit ist es, diese Datei zu verschieben.
AntiVir WebGate:
Für diese Option benötigen Sie nur einen Lizenzschlüssel, der gesamte HTTP- und
browserbasierte FTP-Verkehr wird dann gefiltert.
Im Abschnitt „Update und Allgemein“ können Sie eine „E-Mail-Adresse“ angeben,
die über gefundene Viren und Ähnliches informiert wird. Geben Sie im Feld
„Updatezyklus“ an, wie oft nach einem Update geschaut werden soll.
Mit Hilfe des Buttons „Update holen“ können Sie auch manuell nach einem neuen
Update schauen lassen. Speichern Sie die Einstellungen und aktivieren Sie die
Konfiguration, damit der Virenschutz wirksam wird. Sie sind nun bestmöglich
gegen Viren geschützt.
122 5.2. InterScan VirusWall von Trendmicro
Wie andere lizenzpflichtige Anwendungen muss auch die InterScan VirusWall von
TrendMicro zuerst über die 3rd Party-Seite installiert werden. Gehen Sie zu
System/3rd Party-Software und klicken bei „Trendmicro“ auf „Installieren“.
Es folgt ein Ausgabebildschirm mit Meldungen von der Installation. Warten Sie
diese Installation ab, bis die Meldung „trendmicro4Bravo activated!“ erscheint.
Nun können Sie mit der Aktivierung und Konfiguration unter
Konfiguration/Virenfilter/Trendmicro fortfahren. Aktivieren Sie die Optionen „VirusWall
E-Mail aktivieren“ bzw. „VirusWall Web aktivieren“ entsprechend Ihrer
eingesetzten Lizenz.
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Wenn Sie die VirusWall Mail aktiviert haben, können Sie bestimmen, wer über eine
verseuchte E-Mail informiert werden soll. Der eingetragenen Postmaster wird in
jedem Fall benachrichtigt. Zusätzlich können die internen Mail-Teilnehmer und
auch die externen informiert werden.
Mit den folgenden beiden Einstellungen können Sie wählen, was mit einer
befallenen Datei geschehen soll. Es wird empfohlen, als erstes zu versuchen, den
Virus zu entfernen. Stellen Sie die Option „Aktion“ auf „ Infizierte Dateien
säubern“. Da dies nicht in jedem Fall möglich ist, geben Sie als „Alternativ“-Möglichkeit
„Infizierte Dateien verschieben“ oder besser „Infizierte Dateien löschen“ an.
In das Feld „Lizenz für VirusWall“ tragen Sie die erhaltene Lizenz ein.
Im Abschnitt „Update und Allgemein“ können Sie eine „E-Mail-Adresse“ angeben,
die über gefundene Viren und Ähnliches informiert wird.
Mit Hilfe des Buttons „Update holen“ können Sie auch manuell nach einem neuen
Update schauen lassen. „Speichern“ Sie die Einstellungen und aktivieren Sie die
Konfiguration, damit der Virenschutz wirksam wird. Sie sind nun bestmöglich
gegen Viren geschützt.
124
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6.0 Web-Filter
Mit einem Web-Filter haben Sie die Möglichkeit, den Zugang für Benutzer des
Web-Proxys zu regeln. Dies hilft Kosten zu sparen und verhindert den Zugang zu
Web-Seiten mit illegalen Inhalten. Der Nutzen eines Web-Filters hängt stark vom
Umfang und der Vollständigkeit seiner bereitgestellten Listen ab.
Bravo 7 bietet Ihnen zwei unterschiedliche Datenbanken an. Dies ist zum einen
Cobion Web-Filter mit der größten Datenbank aller Anbieter und einer online und
damit stets aktuellen Abfrage der Daten. Der zweite Web-Filter ist DansGuardian
und hat eine lokale Datenbank auf Bravo 7, die über Updates aktualisiert wird.
126 6.1 Cobion Web-Filter
Mit dem Web-Filter von Cobion ist es möglich, Webseiten anhand einer
Kategorisierung zu sperren. Die wichtigste Anwendung für einen solchen Filter
ist die Verhinderung des Zugriffs auf illegale Inhalte sicherzustellen. Ein
vielbenutztes Beispiel ist die Sperrung von pornographischen Inhalten, nicht nur
in Schulnetzen. Darüber hinaus lassen sich in Firmen effizient Kosten sparen,
indem allzu ausgiebiges, privates Surfen verhindert werden kann.
Zur Durchsetzung solcher Sperrungen werden Regeln hinterlegt, nach denen der
Dienst entscheidet, ob eine Verbindung zulässig ist oder nicht. Diese Regeln
sind frei konfigurierbar, so dass zum Beispiel Regeln möglich sind, die den
Zugriff auf Webmail Dienste in der Mittagspause zulassen, nicht aber während der
Arbeitszeit. Auch ist es möglich verschiedenen Benutzern unterschiedliche Regeln
zu geben.
Von Cobion werden Datenbanken gepflegt, in denen Webadressen kategorisiert
abgelegt werden. Wenn ein Benutzer auf eine Webseite zugreifen will, wird die
gewünschte Adresse an den Web-Filter-Dienst übermittelt. Dieser ermittelt in der
Datenbank, in welche Kategorien die Adresse fällt. Wenn der Benutzer das Recht
hat, eine Webseite mit den gefundenen Kategorien zu betrachten, so wird die
Webseite übermittelt. Ist die gewünschte Webseite in einer Kategorie, die für
den Benutzer nicht zugelassen ist, dann wird statt der gewünschten Seite eine
Sperrseite angezeigt, in der die Regel für die Sperrung angegeben ist.
Der Hauptunterschied zwischen dem Cobion Web-Filter und anderen Web-Filtern ist,
dass das Kategorisieren der Webseiten vollautomatisch erfolgt. Dazu werden
Analysen über die Bilder auf den Webseiten mit den Textinhalten verknüpft. Ein
Beispiel hierfür ist, das Bilder, in denen viel Haut zu sehen ist, der Text aber
medizinischen Inhalt hat, nicht der Kategorie Pornographie sondern
richtigerweise der Kategorie Medizin zugeordnet werden.
Durch die vollautomatische Auswertung von Webseiten ist Cobion in der Lage eine
weitaus größere Anzahl an Webseiten zu Kategorisieren als andere Lösungen in
diesem Bereich. Zusätzlich ist es möglich, Webseiten die noch nicht in der
Cobion Datenbank vorhanden sind an Cobion übermittelt werden. Ist, zum Beispiel,
ein neuer Webmail Dienst noch nicht in der Datenbank vorhanden, so kann Cobion
Web-Filter die Adresse an Cobion übermitteln. Die Webseite wird anschließend
kategorisiert und steht ca. sechs Stunden später nur noch autorisierten
Benutzern zur Verfügung.
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Um die Ausfallsicherheit zu gewährleisten, werden con Cobion elf Server, um den
Globus verteilt, zur Verfügung gestellt. Die übertragene Datenmenge zwischen
Bravo 7 und den Cobion Servern ist dabei relativ gering, vergleichbar einer DNS
Anfrage. Außerdem werden Anfrageergebnisse lokal zwischengespeichert, so dass
der mehrfache Aufruf einer Webseite keinen zusätzlichen Datenverkehr erzeugt.
Die Installation:
è Installation des Cobion Paketes
è Aktivierung des Cobion-Filters
è Erstellen der Filter-Regeln
128 6.1.1 Installation des Cobion Paketes
Voraussetzungen
R Der Proxy wurde eingerichtet
R Benötigte Zeiträume sind eingerichtet
R Die lokalen Benutzer benutzen den Web-Proxy, d. h. an den lokalen Rechnern
kann das Standard-Gateway nicht umgangen werden bzw. die Proxy-Einstel- lungen
lassen sich nicht ändern.
Je nachdem, ob Ihr Bravo 7 bereits mit dem Updatestand 1.1.0 ausgeliefert wurde
oder nicht, sind abweichende Vorgehen notwendig:
a. Bravo mit Updatestand kleiner 1.1.0 bei Auslieferung.
Damit Cobion Web-Filter auf Bravo 7 installiert werden kann, muss als
Voraussetzung mindestens der Updatestand 1.1.0 erfüllt sein. Um das System auf
diesen Updatestand zu bringen, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:
1. Gehen Sie nach Anmeldung auf der Administrationsoberfläche auf
System/Updates/Paketliste holen.
Der Fortschritt wird in einem grünen Fenster angezeigt und mit „Done.“ wird das
Ende markiert.
2. Dann auf „Pakete holen“ klicken. Das grüne Fenster zeigt wiederum
den Fortschritt an.
3. Schließlich werden die Pakete mit „Installieren“ endgültig installiert.
4. Falls Sie aufgefordert werden neu zu booten, so tun Sie dies.
Ihr Bravo 7 ist damit auf einen Updatestand gebracht, mit dem sich weitere
Third-Party-Module installieren lassen. Fahren Sie dann mit Punkt b fort, um
Cobion fertig zu installieren.
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b. Bravo 7 mit Updatestand 1.1.0 bei Auslieferung
Systeme, die mit dem Updatestand 1.1.0 ausgeliefert wurden, beinhalten eine
vorinstallierte, jedoch nicht aktivierte Version von exchange4linux.
Um die Installation abzuschließen, gehen Sie in der Administrationsoberfläche im
rechten System-Menü auf „3rd-Party-Software“.
Wählen Sie in der folgenden Maske die Zeile „Cobion“ aus und gehen dort auf
„Installieren“:
Der Fortschritt der Installation wird in einem grünen Fenster angezeigt und der
Abschluss mit „Cobion4Bravosuite activated!“ markiert.
130 Cobion ist nun komplett installiert, und Sie können mit „Aktivierung des
Cobion-Filters“ fortfahren.
131
6.1.2 Aktivierung des Cobion-Filters
Über das linke „Konfigurations“-Menü und den Eintrag „Cobion-Filter“ gelangen
Sie zur Konfiguration des Web-Filters von Cobion. Aktivieren Sie den Filter in
der Registerkarte „Allgemein“ mit einem Häkchen bei der Option „Cobion-Online-Listen
aktivieren“. Im Feld „Cobion-Ticket“ geben Sie den Lizenzschlüssel ein. In den
folgenden Feldern erhalten Sie Informationen über die Lizenz, nachdem Sie
„Speichern“ gedrückt haben.
132 6.1.3 Erstellen der Filter-Regeln
Bravo 7 unterscheidet zwischen Listen und Regeln. In Listen werden nur die URLs
gesammelt und unter einem Namen abgelegt. Sie werden an keine Aktion und an
keine Benutzergruppe gebunden. Sie können sowohl als Positiv-, wie auch als
Negativlisten verwendet werden.
Positivlisten (oder auch so genannte White Lists) sind Listen mit URLs, zu denen
das Surfen (exklusiv) erlaubt ist.
Negativlisten (oder Black Lists) verbieten das Ansurfen der enthaltenen Seiten
alle anderen Seiten sind erlaubt.
Erst eine Regel definiert die Verwendung der Listen und wann sie für welchen
Benutzer und welchen Rechner gelten. Es lassen sich sehr komplexe Regelwerke
aufstellen.
Voraussetzungen
R Der Internetzugang ist hergestellt [Verweis: 3 Networking].
R Die Benutzer sind in Gruppen eingeteilt. [Verweis: 5 Gruppen]
R Der Web Proxy ist aktiviert [Verweis: 7.6 Konfiguration].
R Ein Zeitraum wurde angelegt [Verweis: ???]
R Die lokalen Benutzer benutzen den Web-Proxy, d. h. an den lokalen Rechnern
kann das Standard-Gateway nicht umgangen werden bzw. die Proxy- Einstellungen
lassen sich nicht ändern.
Alle Schritte
è Legen Sie eine Liste an
è Definieren Sie eine Regel
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Anlegen einer zusätzlichen Liste
Dieser Schritt ist nur notwendig, wenn Sie zusätzliche, von Hand angelegte
Listen zu den vorhandenen Cobion-Listen verwenden möchten. Gehen Sie zum
einrichten einer Liste auf Konfiguration/Web-Proxy/Listen/Neue Liste.
Beschreiben Sie die Liste mit Name und Kommentar.
Tragen Sie die URLs aus der die Liste bestehen soll, ein. Wenn Sie eine Liste
hochgeladen haben, wird der Inhalt hier angezeigt.
Sie müssen jeden URL in einer eigenen Zeile angeben. Die Angaben für das
Protokoll
(z. B. „http://“) werden beim Speichern entfernt.
Sie können in der Liste sowohl einzelne URLs als auch ganze Domains angeben. Die
Angabe einer Domain (z. B. example.com) schließt auch alle Subdomains ein (www.example.com,
www2.example.com, www.intern.example.com ...), wohingegen bei einer URL
Subdomains nicht eingeschlossen sind.
Ein Eintrag, der nach dem Entfernen des Protokolls keine Schrägstriche mehr
enthält, wird als Domainangabe interpretiert, z. B. „www.example.com“ alles
andere wird als URL betrachtet, etwa „www.example.com/“.
Alternativ zur manuellen Eingabe der Liste können Sie auch eine URL-Datei
hochladen. Hier können Sie eine Datei auf Ihrem lokalen Rechner angeben, die Sie
als URL-Liste verwenden möchten. Der Inhalt dieser Datei wird zum derzeitigen
Inhalt der URL-Liste hinzugefügt. Doppelte Einträge werden automatisch gelöscht.
Wenn bei einem Upload ungültige Zeilen gefunden wurden, werden diese Ungültige
Zeilen angezeigt. Die restlichen Zeilen wurden in die Liste übernommen.
134 Speichern Sie die Angaben.
è Definieren Sie eine Regel.
Konfiguration/Web-Proxy/Listen/Neue Liste
Geben Sie der Regel Namen und Kommentar.
Wählen Sie aus der Liste Zeit einen der angelegten Zeiträume, zu dem die Regel
gültig sein soll. Lassen Sie das Feld leer, damit die Regel immer gilt.
Als Zweck geben Sie an, ob die Regel eine Erlaubnis oder ein Verbot sein soll.
Als einen Mittelweg können Sie die „PassLock“-Funktion aktivieren. Bei „PassLock“
werden die Webseiten nach der Regel geblockt, der Benutzer hat aber die
Möglichkeit über einen Link die Seite trotzdem aufzurufen. Dieser Aufruf wird
protokolliert.
Markieren Sie die Cobion-Kategorien, auf die sich diese Regel bezieht. Liste mit
drei Bindestrichen am Anfang und am Ende sind Oberkategorien. Wenn Sie
ausgewählt werden, brauchen die untergeordneten Kategorien nicht alle einzeln
markiert werden.
Markieren Sie die Gruppen, für die diese Regel gelten soll.
135
Speichern Sie die neue Regel und aktivieren Sie die Konfiguration.
Es sollten keine leeren URL-Listen oder leere Regeln angelegt werden.
Nehmen Sie die Kategorie „Informationstechnik / Anonyme Proxies“ in eine
Verboten-Regel mit auf, um zu verhindern, dass die Benutzer eine Regel über
einen Web-Proxy im Internet umgehen können.
136 6.1.4 Cobion im Einsatz
Die Benutzer werden von den Datenbankanfragen auf die Cobion-Server nichts
mitbekommen. Der Zeitaufwand einer solchen Anfrage ist ungefähr genauso lang,
wie eine DNS-Anfrage. Außerdem werden alle Anfragen zwischengespeichert und bei
einer erneuten Anfrage muss nicht mehr auf einen Cobion-Server zugegriffen
werden.
Sollte ein Benutzer eine Seite ansurfen wollen, die für ihn nicht erlaubt ist,
so erhält er eine Ablehnungsseite. Wenn die „PassLock“-Funktion aktiviert wurde,
kann er über einen Link auf der Ablehnungsseite trotzdem seine gewünschte
Web-Seite aufrufen, der Zugriff wird jedoch protokolliert.
Cobion Ablehnungsseite mit „PassLock“-Funktion
Auf der Ablehnungsseite erhalten Sie Informationen über den Grund der Ablehnung.
Wenn die Benutzer eine Authentifizierung für den Web-Proxy benötigen, kann der
Name angegeben werden, sonst wird nur die IP-Adresse des Rechners angezeigt, von
dem zugegriffen werden sollte. Auch wird die Kategorie angezeigt, die die
Web-Seite enthält und der Name der Regel, die auf Bravo 7 angelegt wurde.
Da es doch mal in sehr seltenen Fällen vorkommen kann, dass durch die
automatische Kategorisierung von Cobion eine Web-Seite falsch beurteilt wurde,
kann dies unter
http://cobion.de/company/contact/support/ beanstandet werden.
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6.1.5 Auswertung
Sie haben die Möglichkeit das Surf-Verhalten der Benutzer auszuwerten.
Unter System/Logdateien/Cobion erhalten Sie Statistiken mit genauen Angaben zu
angesurften Seiten, Zugriffe auf gesperrte und erlaubte Seiten.
Graphische Auswertung der Cobion-Regeln
138 6.1.4 Support und Kontakt
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6.2 DansGuardian
Alternativ zu Cobion können die Listen DansGuardian benutzt werden. Diese sind
nicht so umfangreich wie die Cobion-Listen, stehen jedoch ohne zusätzliche
Lizenz zur Verfügung.
6.2.1 DansGuardian aktivieren
Installieren Sie die Listen, wie in Kapitel 6.1.1 Installation des
Cobion-Paketes beschrieben. Wählen Sie aus der Liste „DansGuardian“ statt „Cobion“
aus. Klicken Sie auf „Installieren“.
Der Fortschritt der Installation wird in einem grünen Fenster angezeigt und der
Abschluss mit „dansguardian activated!“ markiert.
Es stehen Ihnen nun die Listen zur Verfügung. Einen Überblick erhalten Sie unter
Konfiguration/Web-Proxy/Listen.
140
141
6.2.2 Regeln einrichten
Regeln werden genau wie in Kapitel 6.1.3 Erstellen der Filter-Regeln beschrieben
eingerichtet. Führen Sie die Konfiguration aber nicht unter Konfiguration/Cobion-Filter
sondern unter Konfiguration/Web-Proxy/Regeln durch.
Nehmen Sie die Kategorie „proxy (Blacklist Proxy)“ in eine Verboten-Regel mit
auf, um zu verhindern, dass die Benutzer eine Regel über einen Web-Proxy im
Internet umgehen können.
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7.0 Secure.XS
Secure.XS von Interlink Networks erhöht die Sicherheit eines Wireless-LANs und
reduziert gleichzeitig die Kosten für die Administration.
Es basiert auf der standardisierten Sicherheitslösung 802.1x und ist voll
kompatibel zu den Wi-Fi Protected Access (WPA) Spezifikationen. Secure.XS
schützt die Authentifizierung und die Verbindungen eines Wireless-LANs und
stellt somit sicher, dass ausschließlich berechtigte Anwender mit dem Netz
kommunizieren können und Ihre Privatsphäre erhalten bleibt.
Es vereinfacht die Administration durch die Vermeidung der Notwendigkeit ein
Sicherheitskonzept für jeden Access Point zu definieren. Secure.XS wurde
speziell für diejenigen entwickelt, die nach einer einfachen Lösung zum Schutz
vor unberechtigten Anwendern oder Angreifern Ihres Wireless-LANs suchen.
Durch den Einsatz von Secure.XS auf Bravo 7 mit WLAN-Option kann die neue
Sicherheit schnell und bequem eingerichtet werden.
144 7.1 Installation
Secure.XS muss zunächst über die 3rd Party-Seite installiert werden.
Gehen Sie zu System/3rd Party-Software und klicken in der Zeile zu „Secure.XS“
auf „Installieren“.
Es folgt ein Ausgabebildschirm mit Meldungen von der Installation.
Warten Sie diese Installation ab, bis die Meldung „secure.xs4Bravo activated!“
erscheint.
Nachdem Secure.XS installiert ist, können Sie die Funktionen unter
Konfiguration/Secure.XS aktivieren.
Setzen Sie das Häkchen bei „Secure.XS aktivieren“ und laden im nächsten Feld die
Lizenzdatei hoch.
145
Vergeben Sie ein Passwort und da es nicht sichtbar ist, wiederholen Sie es zur
Sicherheit. Secure.XS ist nun aktiviert. Drücken Sie auf „Speichern“ und
aktivieren die Konfiguration.
Die weiter Konfiguration erfolgt nun über die Weboberfläche von Secure.XS. Diese
erreichen Sie über den Link „Secure.XS Administartion: Secure.XS“ oder direkt
über die URL https://<BravoII>:8081/aaa.
Folgen Sie dem Wizard wie in der Dokumentation zu Secure.XS beschrieben. Für den
6. Schritt brauchen Sie die Angaben aus dem LDAP von Bravo 7. Wenn die Einträge
nie geändert wurden, können Sie die Angaben aus der Abbildung direkt übernehmen.
Die Eingabe für Location ist „127.0.0.1“. Als Search Base geben Sie „ou=people,dc=intern,dc=example,dc=com“
und als User Name „cn=Manager, dc=intern,dc=example,dc=com“ an, wenn es im LDAP
von Bravo 7 nicht geändert wurde. Ansonsten können Sie die korrekten Angaben
unter Konfiguration/LDAP auf der Administrationsoberfläche von Bravo 7
nachsehen.
Unter Password geben Sie das zuvor in der Secure.XS Konfiguration vergebene
Passwort an. Das Feld Filter sollte auf „uid“ gesetzt bleiben.
Sie können nun Ihr geschütztes Wireless-Netzwerk für den Datenverkehr nutzen.
V.09.03, Rel.1.1.0